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Hallam Foe - This is my Story
Hallam Foe
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Regie
David Mackenzie
Drehbuch
Gillian Berrie
Produzenten
Ed Whitmore, David Mackenzie
Genre Drama FSK 16 Filmlänge 93 min Land Großbritannien Kinostart 30.08.2007 Verleih Prokino |
Story
Hallam Foe ist 17 und sein größtes Hobby ist es Leute zu beobachten. Nach dem Tod der Mutter hat er sich weitestgehend von seiner Umwelt zurückgezogen, lebt überwiegend in seinem Baumhaus und spioniert die Menschen seiner Nachbarschaft mit dem Fernglas aus. Besonderes Objekt ist seine attraktive Stiefmutter, in der Hallam die Mörderin seiner Mutter sieht. Es tobt ein stiller Machtkampf zwischen den beiden, den Hallam schließlich verliert. Hasserfüllt reißt er nach Edinburgh aus. Hier begegnet er Kate. Die Frau sieht seiner Mutter verblüffend ähnlich und wird daher sein neues bevorzugtes Beobachtungsobjekt.
Schauspieler
Claire Forlani, Jamie Bell, Ciarán Hinds, Sophia Myles, Ewen Bremner, Maurice Roeves, Lucy Holt, John Paul Lawler, Ruth Milne
Filmkritik von Melanie Frommholz
„Hallam Foe – This is my story“ ist die eigenwillige und etwas verschrobene Geschichte eines Teenagers auf dem Weg ins Erwachsenwerden. Hauptfigur Hallam ist dabei nicht unbedingt als Sympathieträger angelegt. Man schwankt den ganzen Film hindurch, ob man ihn nun für einen komplett durchgeknallten Spanner halten soll, oder für einen, durch den Selbstmord der Mutter, zutiefst verstörten Jungen. Unterm Strich ist er wohl beides und genau in dem Spannungsfeld zwischen diesen beiden Poolen spielt seine Geschichte, die eigentlich eine Liebesgeschichte ist. In der Hauptrolle gibt es einen dem „Billy Elliot“ entwachsenen Jamie Bell, der nichts von seiner Ausstrahlung verloren hat. In einer Nebenrolle mimt Claire Forlani mit sichtbarer Freude das Stiefmuttermonster von Hallam. Auch wenn man etwas Zeit benötigt, um sich in die Geschichte einzufinden und die Richtung zu erkennen, „Hallam Foe“ ist kein x-beliebiger Teenager-Streifen, sondern absolut sehenswert.
