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Im Juli
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Regie
Fatih Akin
Drehbuch
Fatih Akin
Produzenten
Stefan Schubert, Ralph Schwingel
Genre Tragik-Komödie FSK 12 Filmlänge 110 min Land Deutschland Kinostart 24.08.2000 Verleih Senator Film |
Story
Der angehende Lehrer Daniel gehört wohl zu den spießigsten und langweiligsten Männern in ganz Hamburg. Er wird weder von seinen Schülern, noch von irgendeiner anderen Person wirklich ernst genommen. Eine Frau hat es jedoch auf ihn abgesehen: Juli, die Flohmarktverkäuferin beobachtet Daniel seit einiger Zeit, hat sich bisher nur noch nicht getraut ihn anzusprechen. Als sie sich dazu überwinden kann, geht der Schuss allerdings gewaltig nach Hinten los und Daniel verliebt sich in eine andere Frau – die schöne Melek, die gerade auf der Durchreise nach Istanbul ist. Blind vor Liebe beschließt Daniel ihr nachzureisen und begibt sich auf einen abenteuerlichen Roadtrip Richtung Türkei, während dem er sich endlich einmal selbst wirklich kennen lernt.
Schauspieler
Moritz Bleibtreu, Christiane Paul, Mehmet Kurtulus, Idil Üner, Branka Katic, Sandra Borgmann, Jochen Nickel
Filmkritik von Kathrin Lang
Im Großen und Ganzen gesehen hätte „Im Juli“ zwar etwas witziger sein können, doch letztendlich funktioniert diese Geschichte, die von der großen Liebe und einer abenteuerlichen Reise zu sich selbst erzählt, auch ohne die wirklich großen Lacher. Es sind eher die ruhigeren Momente, die diesen Film auszeichnen und ihn zu etwas besonderem werden lassen. Die Figur Daniel, der als Lehrer versagt und mit sich und der restlichen Welt überhaupt nicht zurecht kommen, wird den meisten Filmeschauern zwar schon bekannt vor kommen, ist es aber dennoch interessant zu verfolgen, wie er im Laufe der Geschichte eine Wandlung vollzieht, die ihn letztendlich zu einem vollkommen neuen und um Längen zufriedeneren Menschen formt. Den letzten Schliff bekommt „Im Juli“ dadurch, dass dieser Film in Form einer Rückblende erzählt wird. Als Zuschauer weiß man bereits zu Beginn, wo die ganze Geschichte in etwa enden wird, was es in diesem Fall überraschend spannend macht, sich diesen Film aus der Heimat anzuschauen.
