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Black Snake Moan
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Regie
Craig Brewer
Drehbuch
Craig Brewer
Produzenten
John Singleton, Stephanie Allain
Genre Drama FSK 16 Filmlänge 115 min Land USA Kinostart 05.07.2007 Verleih Paramount Pictures |
Story
Tennessee in einem heißen Sommer. Farmer Lazarus ist gerade von seiner Frau verlassen worden, die nun mit seinem Bruder zusammenlebt. Er sitzt in seinem verlassenen Haus und hadert mit seinem Schicksal, sucht in seinem Glauben Halt. Eines Morgens findet er auf der Straße die junge Rae. Halb totgeprügelt liegt sie knapp bekleidet mitten auf der Fahrbahn. Lazarus nimmt sich des Mädchens an, welches im Ort bereits als Nutte verschrien ist. Die Tatsache, dass ihr einziger Halt, ihr Freund Ronnie, nun beim Militär ist, hat Rae vollends aus der Bahn geworfen. Lazarus beschließt Rae zurück auf den rechten Pfad zu führen und kettet die nach dem Erwachen wild um sich schlagende Rae zunächst an den Heizkörper. Stück für Stück und nicht zuletzt über die Bluesmusik kommen sich die beiden unterschiedlichen Menschen näher.
Schauspieler
Samuel L. Jackson, Christina Ricci, Justin Timberlake, S. Epatha Merkerson, John Cothran jr., Michael Raymond James, Kim Richards, Adriane Lenox, David Banner
Filmkritik von Melanie Frommholz
Wow, Baby, yeah. Samuel L. Jackson hat den Blues. Gebt diesem Mann eine Gitarre und Raum zum Singen und die Gänsehaut ist garantiert. Unversehens erweckt er die Seele der amerikanischen Südstaaten zum Leben. Hätte man dem knallharten Actionstar gar nicht zugetraut, doch Samuel L. Jackson überzeugt in der Rolle des gehörnten und verlassenen Ehemanns auf ganzer Linie. An seiner Seite eine gereifte Christina Ricci, die die Nachwuchsgöre zusehends hinter sich lässt und als gebrochene und missbrauchte junge Rae ihrem männlichen Gegenpart in Nichts nachsteht. Zusammen transportieren sie das Gefühl, wenn zwei Menschen sich finden, die kurz vor dem Untergehen sind, zum Zuschauer. Man könnte „Blake Snake Moan“ fast als Liebesgeschichte sehen, auch wenn sie das im konventionellen Sinne gar nicht ist. Bestimmt ist der Streifen jedoch eine besondere Geschichte, dessen Ende auch die Kinogänger glücklich macht, für die es nicht immer ganz so tiefsinnig sein muss.

