Tell

Filmplakat Tell
Regie Mike Eschmann  Drehbuch Jürgen Ladenburger  Produzenten Lukas Hobi, Reto Schärli, Gereon Sommerhäuser, Bastie Griese 
Genre Komödie  FSK Filmlänge 96 min
Land Deutschland, Schweiz, Österreich  Kinostart 22.11.2007  DVD-Start 07.08.2008  Verleih Universal Pictures

Story

Die Geschichte von Wilhelm Tell und wie die Schweiz entstand, kennen wir alle. Dieses Mal soll sie jedoch etwas anders erzählt werden, als wie es in den Geschichtsbüchern niedergeschrieben ist: Von einer Gruppe tapferer Freiheitskämpfer, unter ihnen auch ein jungfräulicher Schwabe, wird der Österreicher Wilhelm Tell dazu aufgefordert die österreichischen Besatzer davon abzuhalten ihre Burg mit einem Tor zu schützen. Da ihm als Dank für diese Tat ein Schweizer Pass, sein größter Traum, besorgt werden soll, sagt er sofort zu und macht sich auf den Weg. Unterwegs trifft er einen Prinzen, der ihn auf seiner Reise begleitet und der ihm dabei helfen will, den Torbau zu verhindern. Dort angekommen müssen die zwei jedoch feststellen, dass ihre Aufgabe zunächst einfacher klang, als sie eigentlich ist. Letztendlich wird Wilhelm Tell, trotz allen Pleiten und Pannen, jedoch zum Nationalheld erklärt.

Schauspieler

Tell Mike Müller, Axel Stein, Christian Tramitz, Ellenie Salvo González, Udo Kier, Michael Kessler, Lea Hadorn

Filmkritik von Kathrin Lang

Kathrin vergibt 1 von 5 Ms Tell Es ist eine Schande, ja geradezu eine der größten des deutschen Kinojahres 2007, dass es „Tell“ überhaupt bis auf unsere Leinwände geschafft hat. Die Filmstiftung NWR hat diesen Streifen mit 900.000€ unterstützt. Besinnen wir uns doch mal kurz und denken darüber nach, was man mit diesem Geld sonst noch so hätte machen können: Spenden – egal an wen, es wäre überall besser aufgehoben gewesen. Oder verschenken – zum Beispiel an die Macher, als kleiner Bestechungsversuch, der sie davon abhält diesen Film überhaupt zu produzieren. Sie merken schon, es hätte den einen oder anderen Weg gegeben, um die Produktion dieser absolut überflüssigen und komplett sinnfreien ‚Komödie‘ zu verhindern. Zählt man die Gags zusammen, die hier wirklich zünden, dann würde man von einer maßlosen Übertreibung sprechen, wenn man behaupten würde, es wäre eine ganze Handvoll. Vielleicht sind es ein (oder zwei) und selbst diese sind so oberflächlich, dass man sich schon beinahe dafür schämt über sie zu lachen. Je länger das ganze Desaster dann geht, desto unausstehlicher werden auch die Schauspieler, die sich in Sachen ‚komplett hirnlose Darstellung eines Charakters‘ scheinbar allesamt selbst übertrumpfen wollen. Nein, so nicht. Pfui!



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