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Home of the Brave
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Regie
Irwin Winkler
Drehbuch
Mark Friedman
Produzenten
Rob Cowan, George Furla, Avi Lerner
Genre Drama FSK 16 Filmlänge 102 min Land USA, 2006 DVD-Start 02.08.2007 Blu-ray-Start 19.05.2011 Verleih e-m-s GmbH |
Story
Irakkrieg, heute: Jamal Aiken, Tommy Yates, Vanessa Price und Dr. Will Marsh dienen alle gemeinsam in der sandigen Hölle. Kurz bevor sie nach Hause dürfen, wird ihr Konvoi jedoch überfallen, viele Kollegen und Freunde sterben. Die vier Übriggebliebenen kehren jedoch nach Hause zurück und dürfen ihr normales Leben wieder aufnehmen. Wenn es nur so einfach wäre. Zuhause angekommen beginnt der Krieg in ihnen selbst und fordert ein, was einige lange unterdrückten. Ob ein normales Leben jemals wieder möglich ist, scheint ungewiss...
Schauspieler
Samuel L. Jackson, Jessica Biel, 50 Cent, Brian Presley, Victoria Rowell, Sam Jones III, Jeffrey Nordling, Christina Ricci, Chad Michael Murray
Filmkritik von Thomas Ays
Der Cast ist beeindruckend: Samuel L. Jackson, der Rapper 50Cent und eine tolle Jessica Biel verleihen diesem Film echten Charakter und charakterliche Tiefe. In einer kleinen, feinen Nebenrolle ist auch die großartige Christina Ricci zu sehen. Alle Schauspieler brillieren in ihren Rollen und zeigen authentische, wenn auch glücklicherweise keine aufdringlichen Leistungen.
In beeindruckenden Bildern erzählt Regisseur Irwin Winkler seine Geschichte über vier Heimkehrer, die der Krieg zerstörte. Nicht nur äußerlich, sondern auch, oder vor allem innerlich sind diese Menschen kaputt und erschüttert, dass ein „normales“ Leben so einfach nicht mehr möglich ist. Der Krieg verändert Menschen, und vor allem die, die in vorderster Reihe kämpfen, um die gegebenen Befehle zu befolgen. Mark Friedman, der das Drehbuch schrieb, lässt erschreckte Zuschauer zurück, die nach einem eindrücklichen Ende, das eben erst Erlebte erst einmal verdauen müssen.
2007 und die Menschen und ihre Regierungen haben nichts gelernt. Noch immer werden Kriege geführt, Menschen abgeschlachtet und Grausamkeiten begangen, die nicht wieder gut zu machen sind. „Home of the Brave“ ist ein eindringliches Mahnmal gegen den Krieg und für die Soldaten darin. Ob der Film auch die (Verbrecher-)Regierungen erreicht bleibt abzuwarten.
