Aktuell im Kino
Demnächst im Kino
- 31.5.
- Bad Sitter
- 31.5.
- Leb wohl, meine Königin!
- 31.5.
- LOL - Laughing Out Loud
- 31.5.
- Safe - Todsicher
- 31.5.
- Snow White and the Hun...
- 31.5.
- Wie zwischen Himmel u...
- Zu den Kinostarts
Die Vorahnung
Premonition
|
Regie
Mennan Yapo
Drehbuch
Bill Kelly
Produzenten
Adam Shankman, Sunil Perkash, Jon Jashni, Jennifer Gibgot, Ashok Amritraj
Genre Mystery-Thriller FSK 12 Filmlänge 97 min Land USA, Polen, Frankreich Kinostart 11.10.2007 DVD-Start 14.03.2008 Verleih Kinowelt |
Story
Als Linda erfährt, dass ihr Mann bei einem schweren Autounfall ums Leben gekommen ist, bricht für sie eine Welt zusammen. Die beiden haben zwei Töchter und ein schönes Einfamilienhaus, in dem sie zusammen alt werden wollten. Als Linda am nächsten Morgen aufwacht und ihr geliebter Mann Kaffee trinkend in der Küche sitzt, glaubt sie zunächst verrückt zu werden. Bald schon muss sie jedoch feststellen, dass sie auf mysteriöse Art und Weise den Todestag ihres Mannes, schon bevor er eigentlich passiert, erlebt hat. In den kommenden Tagen versucht sie verzweifelt den tödlichen Unfall zu verhindern, doch als sie durch Zufall einem nicht all zu schöne Geheimnis ihres Mannes auf die Schliche kommt, stellt sie sich tatsächlich die Frage, ob sie überhaupt gewillt ist, seinen Tod zu verhindern...
Schauspieler
Sandra Bullock, Julian McMahon, Amber Valletta, Nia Long, Kate Nelligan, Shyann McClure, Peter Stormare, Irene Ziegler
Filmkritik von Kathrin Lang
Welch Freude für alle Sandra Bullock Fans: In „Die Vorahnung“ übernimmt die bekannte Schauspielerin endlich mal wieder eine ernstere Rolle, die der Karriere der Schauspielerin sicherlich mehr als nur gut tun wird. Nach der Komödie „Miss Undercover“ und dem romantischen Streifen „Das Haus am See“, geht es nun etwas ernster zur Sache und Bullock kann nach langer Zeit endlich wieder einmal beweisen, dass sie auch für solche Rollen mehr als nur geeignet ist. In „Die Vorahnung“ ist sie als zweifache Mutter zu sehen, die auf mysteriöse Art und Weise den frühen Tod ihres Mannes voraussieht. Die Verzweiflung und Angst, die sie dabei fühlt, steht ihr deutlich im Gesicht geschrieben und erreicht somit auch den Zuschauer. Was die Story angeht, so bleibt am Schluss dieses Films zwar das ein oder andere Fragezeichen über dem Kopf des Zuschauers zurück, doch im Großen und Ganzen gesehen, verlässt er den Kinosaal mehr als nur zufrieden. Dieser Film fordert mit seinen vielen Zeitsprüngen zum Mitdenken auf und hält sein Publikum damit permanent auf Trapp. Selbst wenn der aufmerksame Zuschauer den Hauptcharakteren des Öfteren einen Schritt voraus sein wird, so tut diese Tatsache dem Film kaum einen Abbruch – Es ist und bleibt spannend bis zum Schluss. Letztendlich erscheint dieses ganze Gefüge jedoch etwas zu undurchsichtig. Versucht man nach Ende des Abspanns die Geschichte noch einmal im Schnelldurchlauf zu rekonstruieren, so stolpert man immer wieder über die eine oder andere Szene, die sich im Nachhinein nur noch schwer nachvollziehen lässt. Da hilft dann leider auch alles Grübeln nicht mehr viel und die einzige Lösung scheint zu sein, sich den Film einfach noch ein zweites Mal anzusehen. Wahrscheinlich lässt sich erst dann sicher feststellen, ob hier auch wirklich jede Einzelheit einen Sinn ergibt; oder eben nicht. Dennoch: Mit „Die Vorahnung“ wurde ein raffinierter, spannender und nicht zuletzt auch sehr unterhaltender Film gedreht, der in den USA nicht umsonst ein Erfolg wurde und der auch sicherlich bei uns in Deutschland auf großen Anklang stoßen wird.
