Der steinerne Garten

Gardens of Stone

Filmplakat Der steinerne Garten
Regie Francis Ford Coppola  Drehbuch Ronald Bass  Produzenten Michael I. Levy, Francis Ford Coppola 
Genre Kriegs-Drama  FSK 12  Filmlänge 112 min
Land USA  Kinostart 12.11.1987  DVD-Start 09.07.2002  Verleih Columbia TriStar

Story

Als der Soldat Willow der „Alten Garde“, der Eliteeinheit der amerikanischen Armee zugeteilt wird, hat er sehr gespaltene Gefühle. Auf der einen Seite ist für ihn eine große Ehre dieser Truppe anzugehören, auf der anderen Seite würde er jedoch viel lieber seine Kollegen an der Front in Vietnam unterstützen, als auf dem Soldatenfriedhof in Arlington die gefallenen Soldaten zu Grabe zu tragen. Während seinem Aufenthalt in Arlington freundet er sich mit den beiden erfahrenen Sergeants Hazard und Nelson an, die ihn auf die tödliche Realität des Krieges vorbereiten und tatsächlich soll es nicht all zu lange gehen, bis Willows Traum zur Realität wird…

Schauspieler

Der steinerne Garten James Caan, Anjelica Huston, James Earl Jones, D. B. Sweeney, Dean Stockwell, Mary Stuart Masterson, Laurence Fishburne

Filmkritik von Kathrin Lang

Kathrin vergibt 4 von 5 Ms Der steinerne Garten 1979 brachte uns Francis Ford Copolla mit „Apocalypse Now“ einen Kriegsfilm in unsere Kinos, der Mitten im Dschungel Vietnams spielte und somit Bilder von der Front zeigte und erschütternde Geschichten über die Grausamkeit dieses Krieges erzählte. „Der steinerne Garten“ ist das passende Pendant zu „Apocalypse Now“, spielt diese Geschichte doch in der Heimat und erzählt von der anderen Seite des Vietnam Krieges – nämlich von jener, die uns zeigt, wie es den zuhause gebliebenen Soldaten und Familienangehörigen während dieser schweren Zeit ergangen ist. Was sich viele sicherlich schon denken können, trifft in diesem Fall auch zu – „Der steinerne Garten“ ist patriotisch, natürlich! Fraglich ist nur, ob dies positiv oder negativ auszulegen ist. In Anbetracht der Tatsache, dass der Vietnam Krieg äußerst brutal war und zahlreiche Opfer gefordert hat, sollte man vielleicht doch ein Auge zudrücken und den Amerikanern ihren Patriotismus zumindest teilweise zugestehen. Immerhin gehört dieser Patriotismus, der sich wie ein roter Faden durch die amerikanischen Kriegsverfilmungen schlängelt, doch schon beinahe zum Inventar. Was wäre denn ein solcher Film schon ohne große Parolen auf die USA und ohne eine kleine Armee von amerikanischen Flaggen, die immer wieder geschickt in das Bild integriert werden? Getragen wird diese spannende und nicht zuletzt auch sehr berührende Geschichte von einer sensationell guten Schauspielerriege, die unter anderem mit Anjelica Huston namhaft besetzt und deshalb umso überzeugender ist. An dieser Stelle lässt sich jedoch keiner der Hauptdarsteller besonders hervorheben. Sie alle erledigen einen tollen Job und agieren auf ganzer Linie glaubhaft.



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