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Elefantenherz
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Regie
Züli Aladag
Drehbuch
Jörg Tensing, Züli Aladag
Produzent
Annette Pisacane
Genre Sport-Drama FSK 12 Filmlänge 100 min Land Deutschland Kinostart 10.04.2003 Verleih Filmwelt |
Story
Der 19jährige Marko lebt nicht gerade das schönste Leben. Der Vater ist Alkoholiker, die Mutter weiß sich gegen ihren Ehemann nicht durchzusetzen und Markos kleine Schwester steht völlig orientierungslos mittendrin in diesem Chaos. Der einzige Ausweg aus diesem gescheiterten Dasein sieht Marko im Boxen. Leidenschaftlich geht er diesem Sport nach und hat eigentlich nur ein Ziel vor Augen: Endlich Profiboxer zu werden. Als er sich endlich am Ziel seiner Träume sieht, merkt er jedoch, dass auch dieser Weg nicht die Lösung für all seine Probleme darstellt.
Schauspieler
Daniel Brühl, Manfred Zapatka, Jochen Nickel, Erhan Emre, Jana Thies, Thierry van Werveke, Sebastian Schipper
Filmkritik von Kathrin Lang
Zugegeben, die Story von „Elefantenherz“ klingt nicht sonderlich neu in unseren Ohren. Ein 19jähriger Teenager steht, schon bevor es überhaupt richtig angefangen hat, vor einem gescheiterten Leben und geht auf der Suche nach sich selbst einen holprigen Weg, der ihm letztendlich mehr Probleme beschert, als das er welche löst. Diese nicht all zu originelle Geschichte ist schlussendlich auch der Haken an dem Drama: Es langweilt, weißt einige Längen auf und schafft es somit nicht, den Zuschauer die komplette Spiellänge über an sich zu binden. Filmisch umgesetzt wurde „Elefantenherz“ jedoch durchaus gut. Dass Drehbuchautor und Regisseur Züli Aladag aus der Dokumentarecke kommt, merkt man zwar, tut dem Ganzen jedoch keinen Abbruch, sondern unterstützt diesen Film viel mehr im positiven Sinne. Hauptdarsteller Daniel Brühl hinterlässt auch hier wieder ein gutes Bild von sich und hat für diese Leistungen wohl auch nicht völlig unverdient den Deutschen Filmpreis als bester Darsteller erhalten.
