The Dixie Chicks: Shut up and Sing

Shut Up & Sing

Filmplakat The Dixie Chicks: Shut up and Sing
Regie Barbara Kopple, Cecilia Peck  Produzenten David Cassidy, Claude Davies, Barbara Kopple, Cecilia Peck 
Genre Dokumentation  FSK Filmlänge 92 min
Land USA  Kinostart 09.08.2007  DVD-Start 04.02.2008  Verleih Senator Film

Story

2003 war die Welt der Dixie Chicks noch in Ordnung. Als All-American-Girls schwammen sie auf einer Mega-Country-Music-Erfolgswelle. Martie Maguire, Natalie Maines und Emily Robinson verkauften mehr Platten als je eine Frauenband zuvor. Bei einem Konzert in London nahm Natalie am 10.03.2003 spontan zur Irak-Politik der USA mit dem Satz Stellung: “Wir schämen uns dafür, dass der Präsident der USA aus Texas stammt.“ Was dieser Äußerung folgte kam fast einem Karriereabsturz gleich. Gezielt gepuscht von rechts-konservativen Gruppen wurden die Dixie Chicks zu unpatriotischen Buhmänner der Nation, die Country-Szene inklusive vieler Fans und Radiosender kehrte der Band den Rücken. CDs wurden öffentlich zerstört und es gab sogar Morddrohungen. Die Verkaufszahlen fielen dramatisch. Doch die Mädels gingen in die Offensive, ließen sich nicht unterkriegen und kehrten nach Babypause und Skandal gestärkt mit neuem Stil zurück auf die Bühne.

Schauspieler

The Dixie Chicks: Shut up and Sing Martie Maguire, Natalie Maines, Emily Robinson, Simon Renshaw

Filmkritik von Melanie Frommholz

Melli vergibt 5 von 5 Ms The Dixie Chicks: Shut up and Sing „The Dixie Chicks – Shut up and sing“ ist die Geschichte einer unbedachten Äußerung und ihrer drastischen Folgen, aber auch ein Portrait über drei starke Frauen, die mutig und trotz Widerständen ihren Weg gehen. Sympathisch, offen und ungeschönt - so zeigt der Film Emily Robinson, Natalie Maines und Martie Maguire in einer Zeit, in der die Karriere der drei am seidenen Faden hing. Für ihr Recht auf freie Meinungsäußerung mussten sie durch eine harte Schule gehen. Die Filmemacherinnen Barbara Kopple und Cecilia Peck begleiteten die Chicks durch drei nicht einfache Jahre und zeichnen dabei ein erfischend ehrliches Bild von drei Musikerinnen, die gereift und gestärkt aus dieser Krise hervorgehen. Der Film ist gut geschnitten, verbindet Informationen zu den Bandanfängen mit Tourbericht, Skandalaufarbeitung und den Aufnahmen für das neue Album „Taking the Long Way“. Nach diesen 93 Minuten hat man das Gefühl Emily, Natalie und Martie ein Stück näher zu sein. Man kann gar nicht anders als vor diesem Durchhaltevermögen den Hut zu ziehen. Kurz: eine gut erzählte Geschichte, unterhaltsam und mit viel, viel guter Musik. Wer die Dixie Chicks vorher nicht kannte, wird sich spätestens nach diesem Film eine Platte kaufen!



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