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2:37
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Regie
Murali K. Thalluri
Drehbuch
Murali K. Thalluri
Produzenten
Murali K. Thalluri, Kent Smith, Nick Matthews
Genre Drama FSK 16 Filmlänge 99 min Land Australien Kinostart 19.07.2007 DVD-Start 07.01.2008 Verleih Senator Film |
Story
Um Punkt 2:37 Uhr hört eine Schülerin an ihrer Highschool seltsame Geräusche aus der nahe gelegenen Toilette. Nachdem der Hausmeister die Tür aufgeschlossen hat, starren Lehrer und Schüler auf eine Leiche, die vor der Toilette in ihrem eigenen Blut liegt. Wer sich da umgebracht hat und warum, erzählt der Film erst ganz zum Schluss der Geschichte. Erst einmal beginnt die Geschichte am Morgen des Tattages und berichtet von sechs unterschiedlichen Schülern. Einer von ihnen wird am Ende die Leiche sein. Doch wer? Und warum?
Schauspieler
Clementine Mellor, Marny Spillane, Teresa Palmer, Frank Sweet, Joel Mackenzie, Sam Harris, Charles Baird
Filmkritik von Thomas Ays
Mit ungewöhnlich sicheren Hand erzählt der gerade mal 22jährige Regisseur Murali K. Thalluri seine harte und an die Nieren gehende Geschichte. Mit tollen Bildern und einer genialen Szenenführung schafft er es, seine allesamt tollen Schauspieler beeindruckend wirken zu lassen. Teresa Palmer als Melody beispielsweise zeigt, was sie kann und auch Frank Sweet als Marcus fährt all sein junges Talent auf.
Während des Films darf man dann gerne mitraten, wer von diesen armen Seelen sich nun das Leben nahm – und wird überrascht werden. Mit seinem Ende konnte Murali K. Thalluri einmal mehr Diskussionsstoff bieten und zahlreiche Zuschauer schockieren.
„2:37“ ist ein durchweg sehenswerter Film, der nicht umsonst auf so einigen Festivals hoch gelobt wurde. Es ist jedoch sicherlich kein Mainstream-Drama im eigentlichen Sinne geworden, der Film ist eher als außergewöhnlich und individuell zu beschreiben. Für Fans dieses Genres also sicherlich etwas absolut Neues, Frisches, Ungewöhnliches. Einen Film, wie „2:37“ braucht man ab und zu, damit sich heiße Diskussionsabende auch wirklich lohnen.
Vom Australian Film Institute gab es eine Nominierung für Teresa Palmer als beste Hauptdarstellerin und für das beste Drehbuch. Frank Sweet durfte sich für eine Nominierung als bester junger Schauspieler freuen. 