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Die letzte Legion
The Last Legion
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Regie
Doug Lefler
Drehbuch
Jez Butterworth, Tom Butterworth
Produzenten
Martha De Laurentiis, Raffaella De Laurentiis, Tarak Ben Ammar, Dino De Laurentiis
Genre Abenteuer Epos FSK 12 Filmlänge 102 min Land USA, Großbritannien, Frankreich Kinostart 30.08.2007 DVD-Start 04.02.2008 Verleih Tobis |
Story
Das römische Reich ist dem Untergang geweiht. In fünf Jahren gab es fünf Kaiser, die alle ermordet wurden. Nun liegen die Hoffnungen auf dem jungen Romulus, doch als Roms ehemalige Verbündete, die Goten, beschließen ihre Machtansprüche gelten zu machen, fällt die Stadt binnen weniger Tage. Romulus Eltern werden getötet und er selbst mit seinem Lehrer Ambrosius auf die Insel Capri verbannt. Dank dem beherzten Eingreifen seiner Leibgarde und deren Anführer Aurelius gelingt ihm von dort die Flucht. Und mehr noch, auf Capri hat Romulus das magische Schwert seines Vorfahren Julius Césars gefunden. Doch während seiner Abwesenheit aus Rom haben sich die politischen Verhältnisse dort gewandelt. Der Senat und das Militär haben sich den Goten unterworfen und auch der Kaiser in Konstantinopel ist nicht länger gewillt Romulus Asyl zu geben. So bleibt dem versprengten Grüppchen um Romulus, Aurelius und Ambrosius nur die Flucht nach Britannien. Hier ist Roms letzte treue Legion stationiert.
Schauspieler
Colin Firth, Ben Kingsley, Aishwarya Rai, Thomas Sangster, Peter Mullan, John Hannah, Kevin McKidd, James Cosmo, Ruper Friend, Ian Glen, Alexander Siddig
Filmkritik von Melanie Frommholz
Mit einem bunten Mix bekannter Sagen- und Legendenelemente versucht „Die letzte Legion“ so etwas zu sein, wie die Vorgeschichte der Artus-Sage. Es braucht nicht immer die korrekte Wiedergabe von historischen Fakten, um eine große Abenteuergeschichte zu erzählen und so hätte der Streifen durchaus vom Ansatz her Potential gehabt ein unterhaltsamer und packender Film zu werden. Das dem nicht so ist, liegt gleich an mehreren Gründen. Weder Inszenierung noch Darsteller schaffen es der Story Atmosphäre zu geben. Die Handlung wird einfallslos und vorhersehbar abgespult, nur unterbrochen von der ein oder anderen Kampfsequenz. Doch noch nicht einmal diese können mit einer beeindruckenden Choreographie punkten. So emotionslos wie Colin Firth seine Männer zu letzten Schlacht ruft, bleibt man als Zuschauer daher auch dem ganzen Geschehen gegenüber. Ein insgesamt blasser Cast, der für die männlichen Kinofans wenigstens noch eine nett anzusehende Aishwarya Rai zu bieten hat, schaffte es weder, dass man mit den Figuren mitfiebert, noch dass man durch deren Schicksal in irgendeiner Art und Weise berührt würde. Colin Firth ist dabei als Aurelius ebenso eine Enttäuschung, wie Ben Kingsley als Ambrosius oder der junge Thomas Sangster als Romulus. Neben mangelnder Präsenz fehlt es ihnen allen an Ausdruckstärke und Glaubwürdigkeit.
Einmal gesehen und gleich wieder vergessen: „Die letzte Legion“ gehört aufgrund fehlender charismatischer Darsteller und einem enttäuschenden Storyaufbau nicht zu den Filmen, die man gesehen haben muss.
Wissenswertes
Das Drehbuch basiert auf dem Roman von Valerio Massimo Manfredi.
Bollywood-Star Aishwarya Rai hat hier ihren ersten Einsatz in einem westlichen Film.
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Kommentare
Kaaleb schreibt am 26.08.07, 02:00
Sorry,aber da hätte der werte Herr Laurentis doch lieber sein Geld den armen geben können,als diesen Film für Dumme zu drehen.
Schauspielerische Leistung tendierte gegen 0 hin,Story war mehr als Hahnebüchern und einen Film zu drehen,der wie ein italienischer C-Sandalenfilm zu sein scheint,paßt irgendwie nicht in unsere Zeit.Besonders,wenn man den historischen Hintergrund in diesem Film vermurkst.
Ich könnte einen ganzen Roman über diesen Film schreiben,wenn mir nicht noch immer schlecht wäre von diesem "Machwerk des schlechten Geschmackes".
Martin schreibt am 16.05.08, 00:37
also 3 "m" kann man dem Film geben, zumal aishwarya rai einfach bezaubernd ist. außerdem sorgt Colin Firth für einige lustige und auch bewegende szenen. dass der film insgesamt zu schwach ist, ist bedauerlich, denn "die letzte legion" hätte mehr potential gehabt. schade drum!
Saegi90 schreibt am 02.07.08, 19:45
Also ich fand den Film ganz in Ordnung. Die Geschichte ist zwar nicht immer ganz durchdacht (zB Leibwache weiss nicht, ob Romolus (gut gespielt von Thomas Sangster) entführt worden ist oder nicht...), aber dennoch bereue ich nicht den Film gesehen zu haben.

