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The Flying Scotsman
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Regie
Douglas Mackinnon
Drehbuch
John Brown, Declan Hughes, Simon Rose
Produzenten
Peter Broughan, Sara Giles, Damita Nikapot
Genre Biopic FSK 6 Filmlänge 103 min Land Großbritannien, Deutschland Kinostart 05.07.2007 DVD-Start 25.02.2008 Verleih Central |
Story
Es gab wohl kaum einen glücklicheren Menschen auf dieser Welt als Graeme Obree bei seinem geglückten Weltrekordversuch im Bahnradfahren. Denn damit begann sie, die große Radsportkarriere des Iren. Doch das Leben wird ihm nicht gerade einfach gemacht. Der Leitung des internationalen Radsportverbandes ist Obree ein Dorn im Auge und sie geben alles dafür, um ihn wieder loszuwerden. Doch da haben sie ihre Rechnung ohne den extrem Willensstarken Graeme Obree gemacht, der zwar an einer psychischen Krankheit leidet und dadurch leicht in Depressionen verfällt, sein Ziel aber dennoch klar vor Augen hat und sich bei der Verfolgung dieses Zieles auch nicht vom richtigen Weg abbringen lässt.
Schauspieler
Jonny Lee Miller, Niall MacGregor, Julie Austin, Billy Boyd, Laura Fraser, Brian Cox
Filmkritik von Kathrin Lang
„The Flying Scotsman“ erzählt die Lebensgeschichte von dem ehemaligen Radprofi Graeme Obree, der 1993 und 1994 den Stundenweltrekord im Bahnradfahren aufstellte, außerdem den Weltrekord im Einer-Verfolgung hielt und 1993 und 1995 in eben dieser Disziplin Weltmeister war. Auch wenn man zu Beginn des Filmes noch daran zweifelt, so entwickelt sich diese Geschichte, hingegen aller Erwartungen, doch immer mehr zu einem interessanten, spannenden und stellenweise sogar sehr lustigem Porträt über einen Menschen, der einen unglaublichen starken Siegeswillen hatte. Jonny Lee Miller, der in „The Flying Scotsman“ die Hauptrolle innehat, stellt sich im Laufe des Filmes immer mehr als absolute Idealbesetzung heraus. Nicht eine Sekunde zweifelt man an der Authentizität seiner Darstellung – er verkörpert den Iren Graeme Obree mehr als nur glaubhaft und macht dem Zuschauer den Charakter und somit auch den kompletten Film sehr sympathisch. Genau dies scheint auch das passende Adjektiv für dieses Biopic zu sein: Sympathisch! „The Flying Scotsman“ ist einfach nett zum Anschauen: nicht zu lang, nicht zu anstrengend und vor allem nicht zu dramatisch. Extrem dramatisch hätte es nämlich ohne weiteres auch werden können, aber wir sind hier ja nicht in Hollywood sondern in der netten Independent-Ecke, was „The Flying Scotsman“ zweifellos gerettet hat.
