Von Liebe und Schatten

De amor y de sombra

Filmplakat Von Liebe und Schatten
Regie Betty Kaplan  Drehbuch Donald Freed  Produzenten Richard N. Goodwin, Paul Mayersohn, Betty Kaplan, Paula Franchini 
Genre Historien-Drama  FSK 12  Filmlänge 110 min
Land Argentinien, Spanien  Kinostart 06.10.1994  Verleih CI

Story

Die hübsche Journalistin Irene ist wohlbehütet in ihrem reichen Elternhaus aufgewachsen und hat nur wenig von den Grausamkeiten, die sich in ihrem Land bereits zugetragen haben, mitbekommen. Als sie eines Tages jedoch den Fotografen Francisco kennen und lieben lernt, öffnet ihr dieser die Augen und Irene erfährt, in was für einer grausamen Welt sie eigentlich lebt. Die Militärdiktatur in Chile kennt kein erbarmen - mordet, foltert und diskriminiert die Bevölkerung nach Lust und Laune. Als Journalistin fühlt sich Irene dafür verantwortlich, gegen diese Diktatur anzukämpfen und gerät dabei immer tiefer in die kriminellen Machenschaften hinein, bis am Schluss ihr eigenes Leben auf dem Spiel steht…

Schauspieler

Von Liebe und Schatten Jennifer Connelly, Antonio Banderas, Stefania Sandrelli, Diego Wallraff, Camilo Gallardo, Patricio Contreras, Jorge Rivera Lopez

Filmkritik von Kathrin Lang

Kathrin vergibt 5 von 5 Ms Von Liebe und Schatten „Von Liebe und Schatten“ erzählt, wie der Titel schon beinahe verrät, eine berührende Liebesgeschichte vor dem Hintergrund einer grausamen lateinamerikanischen Militärdiktatur. Ohne jemals übertrieben kitschig oder schnulzig zu werden, gewährt dieser Film seinem Publikum einen interessanten und spannenden Blick in das Chile der 70er-Jahre. Es ist mehr als nur erschreckend zu sehen, was sich vor noch nicht all zu langer Zeit in Südamerika zugetragen hat. Dadurch, dass nebenbei jedoch noch eine Liebesgeschichte erzählt wird, kann der Zuschauer hier beides erfahren: Sowohl sehr schöne, als auch extrem bewegende und traurige Szenen. Die Balance zwischen diesen beiden „Welten“ wurde dabei hervorragend gehalten, so dass „Von Liebe und Schatten“ vollkommen authentisch wirkt, aber dennoch immer ein angenehmer Hauch von Fiktion mit schwebt. Kurz: Interessanter und spannender Geschichtsunterricht, verpackt mit viel Gefühl und Herzschmerz.



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