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Five Corners - Pinguine in der Bronx
Five Corners
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Regie
Tony Bill
Drehbuch
John Patrick Shanley
Produzenten
Forrest Murray, Tony Bill
Genre Thriller FSK 16 Filmlänge 90 min Land Großbritannien, USA Kinostart 17.09.1987 Verleih Filmwelt |
Story
Die Bronx 1964. Psychopath Heinz ist gerade aus dem Knast entlassen worden. Wegen versuchter Vergewaltigung und schwerer Körperverletzung saß er hier so einige Zeit. Kaum wieder auf freiem Fuß macht sich Heinz erneut an sein damaliges Opfer Linda heran. Diese sucht erneut bei ihrem ehemaligen Retter Harry Hilfe. Doch Harry hat mittlerweile jeglicher Gewalt abgeschworen und erkennt nicht, dass aus Heinz im Knast nicht der geläuterte Bürger geworden ist, den er so gerne in ihm sehen würde.
Schauspieler
Jodie Foster, Todd Graff, John Turturro, Tim Robbins, Michael R. Howard, Elizabeth Berridge, Cathryn de Prume, Carl Capotorto, Jose Soto Jr., Kathleen Chalfant, Daniel Jenkins, Rodney Harvey
Filmkritik von Melanie Frommholz
Es gibt Filme, bei denen versagt das Drehbuch in gut 2/3 der Geschichte so völlig, dass auch das einigermaßen annehmbare Ende diesen Eindruck nicht mehr wettmachen kann. „Five Corners – Pinguine in der Bronx“ gehört genau in diese Kategorie. Der Film schaufelt sich dabei nicht einmal mit der Grundidee sein eigenes Grab, die ist noch viel versprechend. Jedoch wirkt die Handlung eher zusammengebastelt, denn aus einem Guss. Die Rassenproblematik, soll hier ebenso behandelt werden, wie die Darstellung des Lebensgefühls der Jugend von 64, ach ja und einen Thriller will „Five Corners“ auch noch erzählen. Ein kompletter Handlungsstrang entpuppt sich dabei als fast überflüssig und erklärt sich auch zum Ende nicht wirklich. Spannung kommt nicht wirklich auf. Jodie Foster hat keinen Raum ihr Können zu entfalten und Tim Robbins ist von seiner OSCARprämierten Leitung in „Mystic River“ noch Lichtjahre entfernt. John Turturro als Psychopath Heinz füllt seine Rolle wenigstens annähernd aus. Doch auch dies erst im letzten Drittel des Filmes. Und bis dahin werden wohl nur die wenigsten Zuschauer kommen. Der Großteil wird spätestens Mitte des Films entnervt aufgegeben haben.
