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Nichts bereuen
Nichts bereuen
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Regie
Benjamin Quabeck
Drehbuch
Hendrik Hölzemann
Produzent
Stephanie Wagner
Genre Tragik-Komödie FSK 12 Filmlänge 104 min Land Deutschland Kinostart 15.11.2001 DVD-Start 03.07.2002 Verleih United International Pictures |
Story
Schon seit Ewigkeiten ist der 19-jährige Daniel in seine Klassenkameradin Luca verliebt. Bislang blieben diese Gefühle jedoch mehr als nur einseitig und vollkommen unerwidert. Doch ganz plötzlich scheint sich das Blatt zu wenden und Luca zeigt doch Interesse an Daniel. Dieser ist sich allerdings auf einmal gar nicht mehr so sicher, ob er Luca denn tatsächlich haben will. Mittlerweile ist mit seiner Arbeitskollegin Anna eine weitere Frau in sein Leben getreten, die ein Auge auf ihn geworfen hat. Als ein alter Mann, den Daniel als Zivi betreut, plötzlich stirbt, ist die Gefühlsverwirrung komplett. Daniel weiß weder ein noch aus und sieht sich bald in einem Katz- und Mausspiel zwischen zwei Frauen verloren.
Schauspieler
Daniel Brühl, Jessica Schwarz, Denis Moschitto, Josef Heynert, Sonja Rogusch, Marie-Lou Sellem
Filmkritik von Kathrin Lang
„Nichts bereuen“ erzählt eine wunderschöne, wenn auch manchmal sehr tragische Geschichte über die erste große Liebe, die erste große Enttäuschung und über das Erwachsenwerden. Sicherlich, solche Filme gibt es auf dem Markt bereits wie Sand am Meer – und dennoch lohnt sich „Nichts bereuen“. Denn selbst wenn die Story nicht neu und zugegebenermaßen auch nicht sonderlich unvorhersehbar ist, so weiß sie ihren Zuschauer dennoch gut zu unterhalten. Die Inszenierung ist sehr experimentell, was dem deutschen Film eine frische Priese verleiht und die turbulente Tragik-Komödie von anderen Filmen des Genres abhebt. Getragen wird „Nicht bereuen“ von den zwei überaus guten Hauptdarstellern Daniel Brühl und Jessica Schwarz. Die noch am Anfang ihrer Karriere stehenden Darsteller hinterlassen trotz wenig Kameraerfahrung ein rundum gutes Bild von sich und ihrer Arbeit. Letztlich ist es mitunter ihnen zu verdanken, dass „Nichts bereuen“ ein solch toller Film wurde.
Fazit: Mit „Nichts bereuen“ bringt uns Regisseur Benjamin Quabeck einen Vorzeigefilm aus der Heimat in die Kinos. Sein Debütfilm besticht durch eine tolle Geschichte, überzeugende Schauspieler und einen mutigen Erzählstil. Nicht verpassen!
Bei dem Müncher Filmfest wurde "Nicht bereuen" mit dem dem Regieförderpreis der HypoVereinsbank ausgezeichnet.