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Pingpong
Pingpong
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Regie
Matthias Luthardt
Drehbuch
Meike Hauck, Matthias Luthardt
Produzenten
Niklas Bäumer, Anke Hartwig
Genre Drama FSK 12 Filmlänge 92 min Land Deutschland Kinostart 16.11.2006 DVD-Start 27.07.2007 Verleih Arsenal Film |
Story
Paul hat gerade erst seinen Vater verloren, als er bei seiner Tante Anne, seinem Onkel Stefan und seinem Cousin Robert auftaucht. Zuhause konnte er nicht mehr bleiben, musste raus aus der Trauerumgebung, um hier die erhoffte "heile Welt" zu finden. Es dauert jedoch nicht lange und Paul findet sich in Intrigen und Machtspielchen wieder, die in einer verbotenen Affäre und einem echten Desaster gipfelt. Vom Regen in die Traufe könnte man sagen. Dabei stellt sich die Frage, wie viel ein junger Mensch wirklich aushalten kann und wann Grenzen überschritten werden…
Schauspieler
Sebastian Urzendowsky, Marion Mitterhammer, Clemens Berg, Falk Rockstroh
Filmkritik von Thomas Ays
Grundsätzlich ist die hier erzählte Geschichte interessant, beziehungsweise ihr Grundgedanke nur als spannend zu bezeichnen. Allerdings klaffen in der Geschichte Logiklöcher, was dem Film und dessen Qualitätsanspruch insgesamt überhaupt nicht gut tut. Hinzu kommt schwerwiegend, dass die Schauspieler, die hier tragende Rollen spielen, die Emotionen und/oder Leidenschaft überhaupt nicht transportieren (können). Hauptdarsteller Sebastian Urzendowsky und seine Kollegin Marion Mitterhammer können hier in ganz, ganz wenigen Szenen überzeugen. Ein Kritikpunkt, der vielen dramatisch inszenierten Filmen über kurz oder lang das Genick bricht. Schauspieler müssen, gerade wenn es um eine solch schwierige Problematik geht, gänzlich überzeugen, sonst bleibt die Glaubwürdigkeit auf der Strecke.
„PingPong“ bietet natürlich reichlich Stoff für Diskussionen, der Film selbst kann jedoch nicht als sehenswert betitelt werden, dazu geht dieser Streifen viel zu wenig nahe und seine Schauspieler reißen seine Zuschauer überhaupt nicht mit. Die Inszenierung die bedrohliche Atmosphäre sind jedoch zu loben und auch die Kamera fängt großartige Bilder ein. Insgesamt bleibt der Film aber hinter den Erwartungen zurück. Schade!
Wissenswertes
Auf den internationalen Filmfestspielen von Cannes wurde "Pingpong" für das beste Drehbuch und den besten Film ausgezeichnet. Auch in München auf dem dortigen Filmfestival erhielt der Film den Young German Cinema Award für das beste Drehbuch.
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