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Oh, what a Night
Oh, what a Night
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Regie
Eric Till
Drehbuch
Richard Nielsen
Produzent
Peter R. Simpson
Genre Komödie FSK 12 Filmlänge 87 min Land Kanada DVD-Start 24.08.2005 Verleih Sunfilm |
Story
Wir haben den Sommer im Jahr 1955 und Eric ist gerade einmal süße siebzehn. Überall scheint die Liebe und der Sex in der Luft zu liegen und auch bei Eric brodeln erstmalig so richtig die Hormone. Bislang hatte er der Damenwelt noch nicht allzu viel Aufmerksamkeit gezollt, doch dann verliebt er sich Hals über Kopf in seine wesentlich ältere Nachbarin Vera. Diese ist sehr geschmeichelt von Erics schüchternen Annährungsversuchen, ganz im Gegensatz zu ihrem Freund, der sofort erkennt, was Eric im Schilde führt. Da ist der Ärger vorprogrammiert…
Schauspieler
Corey Haim, Barbara Williams, Keir Dullea, Geneviève Bujold, Andrew Miller, Kirsten Kieferle, Joseph Ziegler, Robbie Coltrane, Denny Doherty, Diana Leblanc, Ashley Rainey
Filmkritik von Melanie Frommholz
„Oh, what a Night“ – das ist eine dünne, austauschbare Story, der zu recht ein deutscher Kinostart verwehrt wurde. Über den enttäuschenden Gesamteindruck dieser kanadischen Produktion rettet auch Corey Haims süßes Lächeln nicht hinweg. Der Film reiht sich ein in die Masse vergleichbarer Streifen, die anscheinend „noch mal eben“ auf den Markt geworfen werden, in der Hoffnung ein bisschen Umsatz zu machen. Der amerikanische Kinderstar Corey Haim hatte hier seine beste Zeit schon hinter sich und machte bereits nicht mehr Schlagzeilen mit seinen Leistungen sondern seinen Drogenexzessen. Zudem ist seine Til-Schweiger-Synchronstimme gewöhnungsbedürftig. Regisseur Eric Till inszenierte den Streifen zwar routiniert, aber das Drehbuch von Richard Nielsen bietet nur eine vorhersehbare Handlung, die zu sehr an der Oberfläche der Dinge dümpelt und wenig Originelles zu bieten hat. Einzig durch den Charakter von Robbie Coltrane, der den Todd spielt, kommt etwas Pepp in die sonst langweilige Geschichte. Das Objekt von Erics alias Coreys Begierde verkörpert Barbara Williams. Durchweg positiv fällt hier leider nur der Soundtrack auf. Die Musik aus den 1950ern ist wirklich schmissig. Unterm Strich bleibt „Oh, what a Night“ jedoch ein Film, den man ruhig verpassen darf.
