Stellungswechsel

Filmplakat Stellungswechsel
Regie Maggie Peren  Drehbuch Maggie Peren, Christian Bayer  Produzenten Jakob Claussen, Thomas Wöbke, Uli Putz 
Genre Komödie  FSK 12  Filmlänge 97 min
Land Deutschland  Kinostart 03.10.2007  DVD-Start 04.07.2008  Verleih 20th Century Fox Germany

Story

Was tun, wenn man keinen Job bekommt? Frank hat gerade seinen Doktor in Germanistik gemacht, ist gerade aus der Redaktion eines Frauenmagazins geflogen und muss sich nun mit dem Gedanken anfreunden, mit 32 keine Jobaussichten mehr zu haben. Olli hat nicht viel mehr Glück: In seinem Feinkostladen kauft einfach niemand ein.
Giselher bekommt keinen Job, weil er angeblich zu alt ist und Lasse weiß nicht, was er werden will. Zu diesen vier durchschnittlichen Typen gesellt sich noch Gy, der Polizist, der dazu noch hochgradig beziehungsunfähig ist.
Gemeinsam kommen sie auf eine vollkommen irre Idee: Warum nicht einfach einen Escortservice anbieten – Mit Orgasmusgarantie! Gesagt getan. Das kann ja heiter werden…

Schauspieler

Stellungswechsel Florian Lukas, Sebastian Bezzel, Gustav-Peter Wöhler, Herbert Knaup, Kostja Ullmann, Lisa Maria Potthoff, Diana Staehly, Nina Kronjäger

Filmkritik von Thomas Ays

Tom vergibt 4 von 5 Ms Stellungswechsel „Stellungswechsel“ passiert, was vielen Filmen dieses Genres geschieht: Viele, wirklich gute Szenen waren bereits im Trailer zu sehen, was dazu führt, dass oft die Lacher ausbleiben. Wirklich schade, denn diese herrlich utopische Geschichte hätte mehr kreative Szenen dringend nötig gehabt. Ein weiterer Beweis dafür, dass wir in Deutschland sehr selten in der Lage sind, gute Trailer zu schneiden.
Dennoch ist „Stellungswechsel“ eine richtig komische und vor allem mehr als gut unterhaltende Komödie geworden, die vollends mit ihren Darstellern Punkte sammelt: Florian Lukas und Sebastian Bezzel spielen beispielsweise zwei herrlich komische Typen (und sind dazu noch anziehend wie selten). Hinzu kommen mit Herbert Knaup und Kostja Ullmann zwei echte Garanten in Sachen überzeugende Schauspielarbeit. Überhaupt sind einfach alle Darsteller hier erste Sahne und trösten so über die arg unrealistische und übertriebene Geschichte hinweg.
Unterm Strich bleibt: „Stellungswechsel“ ist witziges, deutsches Kino mit großartigen, überzeugenden Schauspielern, die sichtlich Spaß an ihrem Job hatten.

Wissenswertes

Stellungswechsel

"Stellungswechsel" ist die zweite Regiearbeit von Regisseurin Maggie Peren. Sie schrieb vorher unter anderem die turbulente Komödie "Mädchen, Mädchen", die in Deutschland massiv erfolgreich wurde.



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