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Für den unbekannten Hund
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Regie
Benjamin Reding, Dominik Reding
Drehbuch
Benjamin Reding, Dominik Reding
Produzenten
Benjamin Reding, Dominik Reding
Genre Drama FSK 12 Filmlänge 107 min Land Deutschland Kinostart 06.12.2007 DVD-Start 30.06.2008 Verleih Senator Film |
Story
Als Bastian einen Tankstellenwart ermordet, ist er selbst schockiert über seine grausame Tat. Zufällig stößt er ein paar Tage später auf eine Gruppe Handwerksgesellen, die auf Wanderschaft ist und schließt sich ihnen als Betonbauergeselle an. Schnell findet er unter den Reisenden einen guten Freund. Diese Freundschaft steht jedoch von Anfang an unter einem schlechten Stern, soll sich doch bald schon herausstellen, dass die beiden etwas verbindet, das sie zu Beginn noch nicht einmal geahnt haben…
Schauspieler
Puja Behboud, Katharina Lorenz, Zarah Löwenthal, Gunnar Melchers, Sascha Reimann, Luks Steltner, Josef Heynert, Nikolas Benda, Lorenz Klee
Filmkritik von Kathrin Lang
Es ist eine nicht gerade alltägliche Filmidee, auf die die beiden Brüder Benjamin und Dominik Reding in ihrem zweiten Spielfilm „Für den unbekannten Hund“ gekommen sind. In „Für den unbekannten Hund“ wird hauptsächlich eine Schuld- und Wiedergutmachungsgeschichte erzählt, die jedoch mit einer Erzählung über reisende Handwerksgesellen verknüpft wurde. Die „moderne“ Welt mit ihren jugendlichen Straftätern, wird dabei einer sehr traditionellen Welt, in der moralische Werte und Normen noch etwas zählen, gegenübergestellt. Dieser harte Kontrast wurde filmisch von den beiden Regisseuren auch einwandfrei und optisch sehr ansprechend umgesetzt. Klassische Orchestermusik wechselt sich mit harten Rockklängen ab und schwarzweiß Aufnahmen werden den grellsten Farbbildern gegenübergestellt. Etwas trashig wirkt das Ganze und manchmal auch etwas „over the top“, doch letztlich auch überaus stimmig im Hinblick auf das Gesamtbild des Filmes. Leider nicht ganz so passend und auch etwas deplatziert, wirkt jedoch die eigentliche Geschichte. Der jugendliche Straftäter will sich einfach nicht so richtig mit der Tradition der Handwerkergesellen verbinden lassen. „Für den unbekannten Hund“ läuft daher im Erzählrad nicht ganz rund, vermag es optisch und vor allem auch inszenatorisch allerdings auf ganzer Linie überzeugen.
