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Napoleon Dynamite
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Regie
Jared Hess
Drehbuch
Jared Hess, Jerusha Hess
Produzenten
Jeremy Coon, Sean Covel, Chris Wyatt
Genre Komödie FSK 0 Filmlänge 95 min Land USA Kinostart 18.05.2006 DVD-Start 19.10.2006 Verleih United International Pictures |
Story
Napoleon Dynamite ist eine Loser auf der ganzen Linie. Und als solcher hat er es nicht leicht. Weder an seiner Schule, noch zu Hause. In seiner Freizeit zeichnet er Fantasy-Gestalten und versucht seinem fiesen Onkel Rico zu entkommen, der sich bei Napoleon und dessen Bruder Kip einquartiert hat, solange deren Großmutter im Krankenhaus ist. Als Pedro, Napoleons einziger Freund, für das Amt des Schulpräsidenten kandiert, legt sich Napoleon für ihn richtig ins Zeug. Denn für seine Freunde tut Napoleon alles. Außerdem hat er so Gelegenheit der schüchternen Debbie endlich noch näher zu sein...
Schauspieler
Jon Heder, Jonathan Gries, Aaron Ruell, Efrem Ramirez, Tina Majorino, Diedrich Bader, Haylie Duff, Trevor Snarr, Shondrella Avery, Ellen Dubin, Emily Kennard, Sandy Martin, Carmen Brady
Filmkritik von Melanie Frommholz
„Napoleon Dynamite“ – oder das Loserdasein in Preston, Idaho. Im Prinzip haben Menschen wie Napoleon es überall schwer, aber so „daneben“ wie er sind dann doch wirklich wenige. Regisseur und Drehbuchautor Jared Hess hat mit seiner Hauptfigur wirklich den absoluten Antihelden geschaffen und mit Jon Heder die Idealbesetzung gefunden. Heder, der mit Hess bereits bei dessen Debütfilm „Peluca“ zusammengearbeitet hatte, gibt den Teenager, der immer etwas dümmlich drein schaut, auch im Sommer Moon Boots trägt und seine Kroketten direkt aus der Hosentasche futtert mit echter Hingabe. Schräge Figuren liegen dem Mimen eindeutig. Der Film, der in den USA vom Geheimtipp zum Kassenschlager avancierte, erzählt ein Stück Alltag aus dem unaufgeregten Leben von Napoleon. „Unaufgeregt“ ist dabei auch das entscheidende Stichwort. Jared Hess verlässt sich bei seiner zweiten Regie- und Drehbucharbeit zu sehr auf den Unterhaltungswert den seine Hauptfigur aufgrund seiner Freakigkeit durchaus hat. Ansonsten ist „Napoleon Dynamite“ aber recht ereignisarm und wirkt daher streckenweise langatmig. Der Humor ist zuweilen eher für Freunde des „speziellen“ Films und nicht unbedingt massentauglich. Da man insgeheim aber doch immer hofft, es möge auch für verrückt-sympathische Loser wie Napoleon und Pedro ein glückliches Happy End geben, bleibt man trotzdem bei der Stange.
