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Evidence
Without Evidence
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Regie
Gill Dennis
Drehbuch
Gill Dennis, Phil Stanford
Produzent
Eric R. Epperson
Genre Thriller FSK 16 Filmlänge 93 min Land USA, 1995 DVD-Start 21.10.2011 Blu-ray-Start 21.10.2011 Verleih Lighthouse Home Entertainment |
Story
Michael Francke ist einer heißen Sache auf der Spur. Er erzählt seinem Bruder Kevin, er müsse aufräumen und einigen Menschen auf die Füße treten. Wenig später ist Michael tot. Erstochen. Kevin traut der ganzen Sache von Anfang an wenig und fliegt sofort an den Ort des Geschehens. Sein Bruder war ein hohes Tier in der Justizvollzugsbehörde und Kevin vermutet, dass der Mörder aus den eigenen Reihen stammen könnte. Sein Verdacht bestätigt sich, als er den Autopsie-Bericht seines Bruders erst nach einigen Drohgebärden bekommt - und dann ist er auch noch unvollständig. Kevin setzt fortan alles daran, den Mörder seines Bruders auf eigene Faust zu finden. Doch so einfach ist das nicht, denn auch die Polizei scheint ihre Finger im Spiel zu haben...
Schauspieler
Scott Plank, Anna Gunn, Andrew Prine, Angelina Jolie, Paul Perri, Kristen Peckinpah, Allen Nause, Chris Mastrandrea, Danny Bruno, Ernie Garrett, Eric Hull, Ed Collier, Geof Prysirr, Michael Russo, Jason Tomlins
Filmkritik von Thomas Ays
Man kommt sich als Verbraucher schon veräppelt vor, wenn man erkennt, wie die PR-Maschinerie der DVD-Szene funktioniert: Ein aktuelles Bild von Angelina Jolie aufs Cover gebannt und mal eben so getan, als würde sie hier eine (wie immer) tragende Rolle spielen. Kaum ist der Film im DVD-Player, bemerkt man auch schon, dass man (mal wieder) einer PR-Taktik erlegen ist. Die Qualität des Films ist sowohl optisch, als auch soundtechnisch sehr schlecht und auch die Synchronisation des Films lässt eher zu wünschen übrig. Es scheint, als hätte man mal noch schnell "Evidence" auf den Markt geworfen, da sich Filme mit Angelina Jolie auf dem Cover sowieso verkaufen - ohne dass man viel dafür tun muss. In Wahrheit ist Jolie hier in einer Nebenrolle zu sehen. Die Hauptrollen spielen Scott Plank als Kevin Fancke und Anna Gunn als Liz Godlove. Regisseur und Co-Autor Gill Dennis ("Walk the Line") beschäftigte sich mit der wahren Geschichte dieses Falles und wollte wohl einen Film stemmen, der das Rechtssystem und die Todesstrafe anprangert. So richtig ist ihm das nicht gelungen. Der Film ist zeitweise langatmig und daher nicht sehr fesselnd. Einzig die Musik schafft es, Atmosphäre zu erzeugen.

