Eine Liebe auf Long Island

Love and Death on Long Island

Filmplakat Eine Liebe auf Long Island
Regie Richard Kwietniowski  Drehbuch Richard Kwietniowski  Produzenten Steve Clark-Hall, Christopher Zimmer 
Genre Drama (Gay)  FSK 12  Filmlänge 93 min
Land Großbritannien, Kanada, 1997  DVD-Start 27.01.2011  Verleih Pro-Fun Media

Story

Fortschritt ist nicht sein Ding. Seit dem Tod seiner Frau lebt der gelehrte und eigenbrötlerische Schriftsteller Giles De'Ath allein in seinem Haus in London und recherchiert für sein neustes Buch. Einen Fernseher? Hat er nicht. Einen Anrufbeantworter? Gott bewahre. Giles liebt das "einfache" englische Leben, gibt trotz seiner Bekanntheit keinerlei Interviews und will die Welt, in der er lebt, mehr verurteilen, als tatsächlich in ihr zu leben.
Es kommt jedoch der Tag, da wird sich das Leben des älteren Herrn grundlegend ändern. Aus Frust geht Giles ins Kino, will sich eine Literaturverfilmung ansehen und landet in einer Teeniekomödie. Er will schon wieder gehen, als er ihn entdeckt. Ronnie Bostock ist ein relativ neuer amerikanischer Schauspieler, sieht blendend aus und verdreht Giles von der Leinwand aus mächtig den Kopf. Was nun tun? Ganz einfach. Es muss ein Fernseher mitsamt Videorekorder her und sämtliche Teeniezeitschriften müssen ebenfalls durchforstet werden. Das Leben des Schriftsteller Giles De'Ath ist bald nicht mehr dasselbe. Und als er nach Long Island aufbricht, um Ronnie zu suchen, ist sowieso jedwede Vernunft über Bord geworfen...

Schauspieler

Eine Liebe auf Long Island John Hurt, Jason Priestley, Fiona Loewi, Sheila Hancock, Harvey Atkin, Gawn Grainger, Elizabeth Quinn, Maury Chaykin, Linda Busby, Bill Leadbitter, Anne Reid, Danny Webb, Andrew Barrow, Dean Gariss, Robert McKewley, Tusse Silberg, Rebecca Michael

Filmkritik von Thomas Ays

Tom vergibt 4 von 5 Ms Eine Liebe auf Long Island Die New York Times hat absolut recht, wenn sie schreibt: "John Hurt ist einfach fabelhaft." Das ist er in der Tat. Er gibt den eigenwilligen englischen Gentleman, der weit über allen anderen Menschen zu stehen scheint, herausragend gut und wurde nicht umsonst für einen British Independent Film Award als bester Schauspieler nominiert. Hurt dominiert mit seiner Leistung den Film. Da hat der einstige Teeniestar Jason Priestley ("Beverly Hills, 90210") wenig bis gar nichts dagegenzuhalten. Seine Darstellung bleibt blass und wenig inspirierend.
Regisseur Richard Kwietniowski, der hier auch das Drehbuch schrieb, adaptierte den von Gilbert Adair geschriebenen Roman eindrucksvoll und gibt die nötigen Zutaten bei, damit am Ende ein stimmungsvoller, poetischer, interpretierbarer, wenn auch nicht immer fesselnder Film herauskommt. Dabei wäre es ohne John Hurt sicherlich nur halb so gut geworden.

Wissenswertes

Eine Liebe auf Long Island "Eine Liebe auf Long Island" basiert auf dem Roman von Gilbert Adair.



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