Die Luftbrücke - Nur der Himmel war frei (TV)

Die Luftbrücke - Nur der Himmel war frei

Filmplakat Die Luftbrücke - Nur der Himmel war frei (TV)
Regie Dror Zahavi  Drehbuch Martin Rauhaus  Produzenten Ariane Krampe, Prof. Nico Hofmann 
Genre Kriegs-Drama  FSK 12  Filmlänge 180 min
Land Deutschland, 2005  DVD-Start 20.01.2006  Verleih Warner Home Video

Story

Als die sowjetische Rote Armee 1948 alle Zufahrtswege ins zerstörte Berlin blockiert, wird umgehend gehandelt: Die Bevölkerung muss mit Nahrung und Medikamenten versorgt werden. Unter der Leitung des amerikanischen Generals Turner wird eine Luftbrücke eingerichtet, die die abgeschottete Stadt aus der Luft mit allen lebensnotwendigen Dingen versorgt. Schon bald ist das System so ausgereift, dass im Minutentakt Flugzeuge auf dem Tempelhofer Flughafen in Berlin landen und das Überleben der Bevölkerung damit weitgehend sichern. Inmitten dieser heiklen Situation verliebt sich eine junge Frau in den General Turner. Dieser Liebe wird jedoch schnell ein Riegel vorgeschoben, als deren längst tot geglaubter Ehemann wieder aus Russland zurückkehrt…

Schauspieler

Die Luftbrücke - Nur der Himmel war frei (TV) Heino Ferch, Bettina Zimmermann, Ulrich Tukur, Ulrich Noethen, Katharina Wackernagel, Henning Baum, Misel Maticevic, Cornelia Schmaus, Michael Gwisdek, Burghart Klaußner, Leo Natalis, Nicolette Krebitz

Filmkritik von Kathrin Lang

Kathrin vergibt 4 von 5 Ms Die Luftbrücke - Nur der Himmel war frei (TV) „Die Luftbrücke – Nur der Himmel war frei“ wurde ursprünglich für das Fernsehen gedreht und dort auch in zwei Teilen ausgestrahlt. Da die Einschaltquoten überaus gut waren, beschloss man das Kriegs-Drama auch als DVD auf den Markt zu bringen - was sich als überaus gute Idee herauskristallisiert. Vielen der Dialoge und oftmals auch den schauspielerischen Darstellungen merkt man zwar an, dass „Die Luftbrücke – Nur der Himmel war frei“ ursprünglich eine Fernsehproduktion ist, weitgehend hat dieser Film jedoch auch auf DVD Bestand. Hier wurde ein interessantes Stück deutsche Vergangenheit spannend inszeniert, das seinen Zuschauer informiert aber auch emotional berührt. Dass das ganze Spektakel über drei Stunden geht, ist überraschenderweise auch nicht weiter tragisch, gelingt es diesem Film doch sein Publikum die komplette Zeit zu unterhalten und bei Laune zu halten. Die große Liebesgeschichte, die natürlich auch in diesem Fall nicht fehlen darf, lockert „Die Luftbrücke – Nur der Himmel war frei“ gekonnt auf und gewährt dem Zuschauer einige Atempausen, die er bei dieser enormen Spiellänge und bei der Mengen an geschichtlichen Informationen auch bitter nötig hat. Dass dieser Handlungszweig an manchen Stellen etwas zu kitschig und schnulzig geraten ist, nervt zwar, sollte man dem Zweiteiler aber auch nicht all zu übel nehmen – immerhin sollte hiermit die Tag ein und Tag aus fernsehguckende Nation unterhalten werden und nicht das etwas anspruchsvollere Kinopublikum.



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Kommentare

Sonja Winkler schreibt am 22.05.11, 13:24
Habe mir die Mühe gemacht, den Film auf Differenzen zur Realität durchzukämmen. War zusammengenommen eine wochenlange Arbeit an Recherchen in meiner Freizeit. Den Film habe ich fünf Mal gesehen in dieser Zeit. Würde mich freuen, wenn der Link auf meine Homepage bestehen bleiben könnte:
http://www.welt-im-web.de/luftbruecke_filmkritik
Danke, LG Sonja
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