Der Sandmann (TV)

Der Sandmann

Filmplakat Der Sandmann (TV)
Regie Nico Hofmann  Drehbuch Matthias Seelig  Produzent Norbert Sauer 
Genre Psycho-Thriller  FSK 16  Filmlänge 94 min
Land Deutschland, 1995  DVD-Start 01.09.1994  Verleih Concorde Film

Story

Die ehrgeizige TV-Journalistin Ina ist einer Sensation auf der Spur. Als Bestseller-Autor Henry Kupfer sein neues Werk vorstellt, glaubt sie darin autobiographische Züge zu erkennen. "Der Kannibale" handelt von einem äußerst brutalen Serienmörder, der seine Opfer aufschlitzt. Ina hält sich für besonders schlau und setzt Henry, der selber wegen Totschlags acht Jahre hinter Gittern saß, ordentlich zu. Ihr Ziel ist es, den Autor während der Sendung als schuldig zu überführen. Bei ihren Recherchen stößt die Journalistin allerdings auf mehr als verstörende Seiten an Henry - sie ist gleichermaßen fasziniert und abgestoßen. Während sie allerdings glaubt, dem Autor auf die Schliche gekommen zu sein, merkt sie nicht, wie dieser sie mehr und mehr manipuliert. Henry treibt ein bitterböses Spiel mit Ina...

Schauspieler

Der Sandmann (TV) Götz George, Karoline Eichhorn, Barbara Rudnik, Martin Armknecht, Michael Brandner, Rudolf Kowalski, Jürgen Hentsch, Wolfgang Prengler, Matthias Fuchs

Filmkritik von Stefanie Rufle

Steffi vergibt 5 von 5 Ms Der Sandmann (TV) „Der Sandmann“ überzeugt von Anfang bis Ende durch seine herausragend agierenden Darsteller. Götz George als nebulöser, undurchschaubarer Ex-Häftling ist unglaublich und gleichzeitig erschreckend gut! Es gelingt ihm scheinbar spielend leicht, dem Zuschauer eine Gänsehaut zu verursachen – und die will einfach nicht mehr weggehen. Nicht umsonst war dieser fürs Fernsehen gedrehte Thriller ein großer Erfolg für Regisseur Nico Hofmann. Hier stimmt einfach alles! Neben dem routinierten George brilliert Karoline Eichhorn als Journalistin, die unmerklich zur Marionette eines Psychopathen wird. Die Spannung steigt und wird geschickt ausgeweitet, bis sie kaum noch auszuhalten ist. Dieser TV-Film weist alle Ambitionen für einen guten Kinofilm auf: eine interessante Handlung, ein gutes Drehbuch, geniale Darsteller und eine atmosphärisch durch und durch stimmige Inszenierung. Hier zeigt sich erneut, dass nicht alle deutschen Fernsehproduktionen für den Müll sind. Dieser Film lässt einen auch lange hinterher nicht richtig zur Ruhe kommen.



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