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Shine a Light
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Regie
Martin Scorsese
Drehbuch
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Produzenten
Victoria Pearman, Michael Cohl, Zane Weiner, Steve Bing
Genre Dokumentation FSK 0 Filmlänge 120 min Land USA Kinostart 04.04.2008 DVD-Start 17.10.2008 Verleih Kinowelt |
Story
Auf Einladung von Ex-Präsident Bill Clinton geben die Rolling Stones im Herbst 2006 für dessen Stiftung zum Klimaschutz zwei Konzerte im New Yorker Beacon Theatre. Ein mitreißendes Konzerterlebnis, das mit Gastauftritten von Christina Aguilera, der Blues-Legende Buddy Guy und Jack White („White Stripes“) bereichert wird. Mick Jagger, Keith Richards, Ron Wood und Charlie Watts on stage, eingefangen in Bildern von Oscar-Preisträger Martin Scorsese.
Schauspieler
Mick Jagger, Keith Richards, Ron Wood, Charlie Watts, Bill Clinton, Hilary Clinton, Christina Aguilera, Jack White, Buddy Guy
Filmkritik von Melanie Frommholz
1972 antwortete Mick Jagger auf die Frage, ob er es sich vorstellen könne auch noch mit 60 Jahren auf der Bühne zu stehen mit einem entschiedenen: “Ja, aber sicher!“ So here we are. Auch heute noch tritt der Frontman der Rolling Stones mit seinen Jungs auf und rockt das Haus in unvergleichlicher Art und Weise. Wie das aussieht hat der OSCARprämierte Regisseur Martin „Marty“ Scorsese mit seinem Top-Team von Kameraleuten eindrucksvoll in genialen und unvergesslichen Bildern eingefangen. So dicht war den Künstlern wohl noch niemand bei einem Auftritt mit der Kamera. Eine ungewohnte Situation für die Stones, aber auch für den Perfektionisten Scorsese, wie die erste Filmviertelstunde amüsant erzählt. Was dann folgt ist vielleicht nicht dass, was der Zuschauer erwartet hatte. Es gibt keine aktuellen Backstage-Bilder oder Band-Analysen wie bei klassischen Tourberichten, sondern Einspieler von Interviews aus den 70ger Jahren und das Konzert zu sehen. Viel mehr braucht es auch nicht, um selbst den Nicht-Fan zu begeistern. Die Dynamik und Spielfreude der wohl coolsten Rockgruppe im Rentenalter reißt mit. Dabei gibt es nicht nur die klassischen Hits zu hören, sondern auch viele nicht so bekannte Nummern. Nach 120 Minuten ist auch dem letzten Zweifler klar, diese englischen Jungs werden wahrscheinlich so lange auftreten, bis sie tot auf der Bühne umfallen. Und bis zur letzten Minute wird ihr Publikum sie lieben.
Der Film ist ein Gipfeltreffen der besten Kameramänner und –frauen Hollywoods, die das Konzert aus allen erdenklichen Blickwinkeln festhalten. 