Aktuell im Kino
Demnächst im Kino
- 31.5.
- Bad Sitter
- 31.5.
- Leb wohl, meine Königin!
- 31.5.
- LOL - Laughing Out Loud
- 31.5.
- Safe - Todsicher
- 31.5.
- Snow White and the Hun...
- 31.5.
- Wie zwischen Himmel u...
- Zu den Kinostarts
Abwärts
|
Regie
Carl Schenkel
Drehbuch
Carl Schenkel
Produzent
Erwin Mäkelburg
Genre Thriller FSK 16 Filmlänge 90 min Land Deutschland Kinostart 05.04.1984 DVD-Start 01.09.2004 Verleih Cine Vox |
Story
Freitagnachmittag in einem Bürogebäude - das Wochenende steht vor der Tür, die Angestellten haben ihre Schreibtische aufgeräumt, so gut wie niemand ist mehr im Haus. Vier Personen sind ebenfalls im Begriff, sich ins Wochenende zu verabschieden, als ihr Fahrstuhl steckenbleibt. Nun müssen sich diese vier irgendwie miteinander arrangieren, bis Hilfe kommt - und das kann dauern, denn auch der Techniker des Gebäudes ist bereits schon außer Haus. So hocken sie also auf engstem Raum zusammen - der Werbefachmann und absolute Macho mit seiner Blondine, der Rebell im Lederoutfit und der unscheinbare und verdruckste Buchhalter. Der hat übrigens soeben den Safe seiner Firma geplündert und steht deshalb logischerweise etwas unter Druck. Die Spannungen sind also vorprogrammiert, zumal nicht jeder der vier Eingeschlossenen mit seiner Platzangst gut umgehen kann.
Schauspieler
Götz George, Renée Soutendijk, Wolfgang Kieling, Hannes Jaenicke, Klaus Wennemann, Ralph Richter, Kurt Raab, Jan Groth
Filmkritik von Stefanie Rufle
Ein faszinierender und spannungsgeladener Thriller, den Carl Schenkel hier inszeniert hat. Die Handlung spielt sich zum Großteil in der engen Fahrstuhlkabine ab, was dramaturgisch besonders eindringlich wirkt. Fast schon kann man die Platzangst und aufkeimende Panik mit Händen greifen. Jeder der vier Hauptdarsteller gibt hier eine gute Leistung ab, sei es Götz George als unsympathischer Macho, der sich mit dem coolen Hannes Jaenicke ein spannendes Duell liefert, Renée Soutendijk als gelangweilte Blondine, die mehr und mehr in Panik gerät oder Wolfgang Kieling als verschrobener Spießer mit einer ordentlichen Portion Dreck am Stecken. Natürlich lebt dieser Thriller von seinen Darstellern, was bei einer derart kargen Inszenierung auch kaum anders möglich ist. Doch die raffinierte Musik und eine geniale Kameraführung tragen ihr übriges zum Gelingen dieses Filmes bei. "Abwärts" war nicht ohne Grund einer der wenigen deutschen Filme der 80er, die sowohl künstlerisch wie auch kommerziell ein großer Erfolg waren.
| Besucherbewertung |
|---|
Kommentare
Marc schreibt am 18.07.08, 19:43
grandioser film. Ebenso hoch wie der aufzug, der im hochhaus feststeckt, ist auch die spannung. mit nur vier darstellern,die in einem fahrstuhl agieren, schafft es der regisseur eine unglaubliche atmosphere zu schaffen. besonders götz george zeigt wieder einmal dass er ein ganz großer ist
