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Mystery Men
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Regie
Kinka Usher
Drehbuch
Neil Cuthbert
Produzenten
Lawrence Gordon, Lloyd Levin, Mike Richardson
Genre Comic-Verfilmung FSK 12 Filmlänge 116 min Land USA, 1999 DVD-Start 25.08.2000 Verleih Sony Pictures |
Story
Die drei "Superhelden" Mr. Furious, der Schaufler und der Blaue Raja sind nicht unbedingt das, was man unter den klassischen Superhelden versteht. Nur Captain Amazing schafft es immer wieder, in Champion City für Frieden und Gerechtigkeit zu sorgen. Doch als der fiese Casanova Frankenstein den Superhelden gefangen nimmt, muss die Zweitbesetzung her, um die Stadt zu retten. Doch die Drei allein können das unmöglich schaffen, also führen sie ein Superhelden-Casting durch, um andere, junge Talente zu rekrutieren...
Schauspieler
Ben Stiller, William H. Macy, Hank Azaria, Geoffrey Rush, Greg Kinnear, Janeane Garofalo, Tom Waits, Wes Studi, Paul Reubens, Claire Forlani, Eddie Izzard, Kel Mitchell, Lena Olin, Dane Cook
Filmkritik von Thomas Ays
Der relativ unbekannte Regisseur Kinka Usher hatte bei der Comicverfilmung "Mystery Men" gleich mehrere sehr lustige Schauspieler zur Verfügung. Ben Stiller führt die Truppe als Mr. Furious an, Hank Azaria ist der Blaue Raja, der noch bei Mami wohnt und William H. Macy muss sich als Schaufler vor allem gegen seine dominante Frau wehren. Sie alle treten gegen Casanova Frankenstein alias Geoffrey Rush an. Ach ja, und Greg Kinnear ist der Superheld schlechthin: Captain Amazing. Hört sich alles sehr lustig an - ist es aber nicht. Die meiste Zeit über wartet man vergebens darauf, dass man sich endlich über irgendetwas in diesem Filmchen amüsieren kann. Sicherlich gibt es die eine oder andere Szene, da schmunzelt man dann doch, insgesamt gesehen ist aus "Mystery Men" jedoch eher ein müder Versuch einer Comicverfilmung mit gewöhnungsbedürftigen Gags und ein paar sehr peinlichen Szenen geworden. Das ist deshalb sehr schade, weil die Botschaft des Films durchaus wichtig gewesen wäre. Es braucht jedoch schon ein wenig mehr, um auf diesem Markt bestehen zu können, als nur den verzweifelten Versuch, auf Teufel komm’ raus lustig zu sein.
Bei den American Comedy Awards erhielt Janeane Garofalo eine Nominierung als lustigste Schauspielerin. 