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Den einen oder keinen
Down to You
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Regie
Kris Isacsson
Drehbuch
Kris Isacsson
Produzenten
Jason Kliot, Joana Vicente
Genre Love-Story FSK 12 Filmlänge 92 min Land USA Kinostart 08.06.2000 DVD-Start 06.03.2001 Verleih Kinowelt |
Story
Al stellt sich immer wieder die gleichen Fragen: Ist seine Freundin, die hübsche und talentierte Imogen, die richtige Frau für ihn? Werden sie auf immer glücklich bleiben, Kinder, ein Haus haben? Al beschleichen ernste Zweifel darüber, ob seine Beziehung tatsächlich für immer sein könnte. Als seine Imogen dann auch noch fremd geht, will er sich nur noch umbringen. Doch auch in seiner Freundin scheinen ernste Zweifel an der echten Liebe zu ihrem Freund zu keimen. Wenig später ist jedoch klar: Sie liebt ihren Al und sie will ihn, den einen oder keinen…
Schauspieler
Freddie Prinze jr., Julia Stiles, Selma Blair, Shawn Hatosy, Zak Orth, Ashton Kutcher, Rosario Dawson, Henry Winkler, Lucie Arnaz, Amanda Barfield, Chloe Hunter, Granger Green
Filmkritik von Thomas Ays
Warum Regisseur und Drehbuchautor Kris Isacsson erlaubt wurde, diesen Schrott von einem Film zu inszenieren, bleibt wohl auf ewig das Geheimnis des Filmstudios Miramax. Uninspiriert labern seine Figuren eine seltendämliche Grütze zusammen und tun Dinge, bei denen man sich fragt, ob sie es wirklich getan haben. Das absolut Schlimmste an „Den einen oder keinen“ ist jedoch der gewählte Inszenierungsstil. Erneut ist es an Mr. Isacsson, die Schelte einzustecken. Was soll das hier denn sein? Spannend? Romantisch vielleicht? Etwa lustig? Nie im Leben!
Auch die Schauspieler haben die vermutlich nicht sehr hilfreichen Regieanweisungen nicht verstanden und agieren planlos. Dass Freddie Prinze jr. kein neuer Marlon Brando ist, wissen vermutlich alle bis auf ihn selbst, doch Julia Stiles hatte oft eine Art magische Wirkung, die Spaß machte – doch auch hier: „Puff!“ – weg! Selbst Selma Blair tänzelt mehr durch die Gegend, als zu begeistern. Shawn Hatosy, hierzulande leider viel zu unbekannt gibt sich ebenfalls für diese Schmalzette her, was absolut nicht seinem Talent entspricht!
Viel Potential, viel verschenkt. Aus „Den einen oder keinen“ ist ein richtiger Hollywood-Teenie-Müll geworden, dem es nicht einmal gestattet werden sollte, auf DVD zu erscheinen. Die Mühe, die Arbeitsstunden und vor allem die Zeit des Zuschauers ist dieser Rotz nämlich absolut nicht wert.

