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Der Tag des Falken
Ladyhawke
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Regie
Richard Donner
Drehbuch
Edward Khmara, Michael Thomas, Tom Mankiewicz, David Peoples
Produzenten
Richard Donner, Laura Schuler
Genre Fantasy FSK 12 Filmlänge 121 min Land USA Kinostart 29.03.1985 DVD-Start 16.05.2002 Blu-ray-Start 20.05.2011 Verleih 20th Century Fox Germany |
Story
Frankreich im 13. Jahrhundert. Isabeau und der edle Ritter Etienne Navarre lieben einander voller Verzweiflung, denn auf ihnen lastet ein fürchterlicher Fluch. Von Eifersucht zerfressen hat der Bischof von Aquila sie dazu verdammt, sich vor Sehnsucht nach dem anderen zu verzehren. Navarre wird des Nachts in einen Wolf verwandelt, wohingegen seine Geliebte Isabeau am Tag als Falke durch die Lüfte segelt. Nur zwischen Sonnenuntergang und Sonnenaufgang können die Liebenden einander in ihrer menschlichen Gestalt begegnen. Fast scheint es so, als wäre der mächtige Zauber stärker als die Liebe.
Doch dann taucht der gewitzte Taschendieb Philippe auf, dem die Flucht aus den Kerkern der Stadt Aquila gelungen ist, was ihm die Häscher des Bischofs an die Fersen geheftet hat. Als ihm daraufhin Navarre zur Hilfe eilt, wird Philippe zum Knappen des wortkargen Ritters, der stets seinen Falken bei sich hat. Wird es den beiden Liebenden gelingen, mithilfe von Philippe und dem zauberkundigen Mönch Imperius den Zauber des Bischofs zu brechen?
Schauspieler
Matthew Broderick, Rutger Hauer, Michelle Pfeiffer, Leo McKern, John Wood, Ken Hutchison, Alfred Molina, Giancarlo Prete, Loris Loddi, Russel Case, Charles Borromel
Filmkritik von Stefanie Rufle
„Der Tag des Falken“ ist ein wunderschöner Fantasystreifen, der im charakteristischen Stil der Achtzigerjahre gehalten ist. Vor allem der außergewöhnlichen Kameraarbeit ist es zu verdanken, dass dieser Film einen ganz besonderen und hochästhetischen Reiz ausübt. Hier haben Regisseur Richard Donner („Leathal Weapon 1-4“) und Kameramann Vittorio Storaro wirklich hervorragende Arbeit geleistet. Märchenhafte Bilder und eine einfühlsame, zurückhaltende und spannende Inszenierung beschwören die sagenumwobene Zeit des Mittelalters herauf. Eine wunderschöne und fast schon ätherisch wirkende Michelle Pfeiffer und Rutger Hauer mit seinem herben Charme bilden das tragische Liebespaar schlechthin. Matthew Broderick als schelmischer Taschendieb ist dazu ein angenehmer und belebender Kontrast.
Auch wenn manch einer sich von der poppigen Filmmusik von Andrew Powell gestört fühlen mag, ist dieser Fantasyfilm, der an italienischen Schauplätzen gedreht wurde, doch ein Genuss für die Sinne. Die mitreißenden Bilder lassen diesen Streifen fast schon wie ein Gedicht wirken.
„Der Tag des Falken“ basiert auf dem Roman der Fantasy-Autorin Joan D. Vinge und einer altfranzösischen Sage aus dem 14. Jahrhundert.
