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Jindabyne - Irgendwo in Australien
Jindabyne
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Regie
Ray Lawrence
Drehbuch
Beatrix Christian
Produzent
Catherine Jarman
Genre Drama FSK 12 Filmlänge 123 min Land USA Kinostart 01.11.2007 DVD-Start 10.04.2008 Verleih Sony Pictures |
Story
Es sollte doch nur der traditionelle Angelausflug werden. Als sich Stewart mit seinen drei Freunden in das ereignisreiche Wochenende aufmacht, ahnen sie noch nicht, was auf sie zukommt. Kurz nachdem sie am See angekommen sind, findet Stewart die Leiche einer jungen Frau. Statt die Polizei zu rufen, beschließen die vier Männer erst am Sonntag die Behören zu verständigen, als ihr Ausflug zu Ende ist und sie genügend Fische gefangen haben. Stewarts Frau Claire, die erst dann von dem Unglück erfährt, als Stewart von der Polizei zu einem Verhör abgeholt wird, ist zutiefst erschüttert. Die Zeit, die darauf folgt, wird zu einer echten Belastungsprobe für alle Beteiligten…
Schauspieler
Laura Linney, Gabriel Byrne, Deborra-Lee Furness, John Howard, Leah Purcell, Chris Haywood, Tatea Reilly, Eva Lazzaro
Filmkritik von Thomas Ays
Das Problem an „Jindabyne - Irgendwo in Australien“ ist nicht, das die Schauspieler versagen. Das Problem ist auch nicht die Geschichte. Das Problem ist die Inszenierung, und wie Regisseur Ray Lawrence die Story mit seinen Schauspielern verbindet. Diesem Film fehlt entschieden eines: Das Tempo. Die abgeblendeten Szenen versprühen eine schreckliche Trägheit, die sich den gesamten Film über fortsetzt. Man muss schon genau hinsehen, um die grandiosen schauspielerischen Leistungen einer Laura Linney zu erkennen und die Geschichte hinter der Machart zu würdigen.
Besonderes Kino muss nicht immer schwerfällig sein, auch wenn Freunde des so genannten „Independent-Kinos“ hier bestimmt befriedigt werden. Für alle, die eine flüssige Geschichte erzählt bekommen wollen, werden herbe enttäuscht werden. Hier wäre eindeutig mehr zu erwarten gewesen. Viel mehr!
Wissenswertes
Beim Australian Film Institute gab es sage und schreibe neun Nominierungen: Bester Film, beste Regie, bester Schauspieler (Gabriel Byrne), beste Schauspielerin (Laura Linney), beste Kamera, beste Musik, bestes Drehbuch, bester Ton und beste Nebendarstellerin (Deborra-Lee Furness).
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