Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels

Indiana Jones 4

Filmplakat Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels
Regie Steven Spielberg  Drehbuch David Koepp  Produzent Frank Marshall 
Genre Abenteuer  FSK 12  Filmlänge 122 min
Land USA  Kinostart 22.05.2008  DVD-Start 24.10.2008  Blu-ray-Start 24.10.2008  Verleih Paramount Pictures

Story

1957: Indiana Jones ist in die Jahre gekommen – doch nicht weniger daran interessiert, interessante Dinge zu finden. Das hat auch der KGB gemerkt, als er ihn entführt und zwingt, eine ganz besondere Kiste zu finden.
Nachdem „Indy“ den Russen entkommen konnte, ist der Fall jedoch nicht abgeschlossen. Der junge Mutt Williams spürt ihn auf und bittet den „Opi“, wie er ihn nennt, seine Mutter und seinen Großvater zu finden, die auf der Suche nach einem geheimen Artefakt, verschollen sind. Indiana Jones lässt sich nicht lange bitten – und stolpert in das Abenteuer seines Lebens…

Schauspieler

Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels Harrison Ford, Cate Blanchett, Karen Allen, Shia LaBeouf, Ray Winstone, John Hurt, Jim Broadbent, Igor Jijikine, Dimitri Diatchenko, Ilia Volokh, Emmanuel Todorov, Pavel Lychnikoff, Andrew Divoff, Venya Manzyuk, Alan Dale

Filmkritik von Thomas Ays

Tom vergibt 4 von 5 Ms Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels So muss eine Leinwand-Reunion aussehen. „Indy“ kehrt nach 18 langen, langen Jahren mit „Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels“ in unsere Kinos zurück und beweist, dass diese Art von Geschichte noch lange nicht angestaubt ist. Actionreich und bildgewaltig erzählt Regisseur Steven Spielberg („Schindlers Liste“, „E.T.“) seine temporeiche Story und zeigt, neben überzeugenden und eindrucksvollen Special-Effects, großartig choreographierte Action-Szenen, die mit einer ungeheuren Kameraführung eingefangen wurden. An dieser Stelle lässt sich nur der Hut ziehen.
Neben der unterhaltsamen Handlung und den tollen Bildern sind aber auch die Schauspieler, und das was sie sagen dürfen, toll. Ob der 65jährige Harrison Ford oder der 22jährige Shia LaBeouf: Hier werden überzeugende Darsteller gezeigt, die sichtlich Spaß an ihren Rollen hatten und mit ihren herrlich komischen Dialogen für mächtig Laune vor der Leinwand sorgen.
Harrison Ford ist als Indiana Jones back in Town! Fans der alten Reihe und jene, die gern tolles Abenteuer-Action-Kino sehen, sind mit „Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels“ sicherlich gut beraten, auch wenn sich einige an einem gewöhnungsbedürftigen Schluss stören könnten. Dennoch ist aus diesem vierten Teil der Reihe exzellentes Popcornkino und ganz zu Recht ein echtes Kinohighlight 2008 geworden.



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Kommentare

Rudi schreibt am 26.03.08, 14:18
Als kleiner Bub wollten meine gleichaltrigen Kameraden immer Polizist, Zugführer oder Pilot werden. Ich tanzte da aus der Reihe, da ich Archäologe werden wollte und das hatte eigentlich nur ein Grund: Indiana Jones!!! Ich war regelrecht eingenommen von dieser Trilogie. Ich träumte davon wie ich dereinst mit Hut, Peitsche und Revolver den Dschungel und die Grabstätten unsicher machen würde. Leider wurde ich später enttäuscht, als ich mehr und mehr merkte, dass Archäologie etwas ganz Anderes ist. Trotz dem freue ich mich extrem auf den vierten Teil, da wird mir nostalgisch zu Mute! In keinen anderen Filmen wurde der Bedeutung des Begriffs "Abenteuer" so nahe gekommen! Noch ein fantastischer Film aus der Philosophie der guten alten 80er.
Karsten schreibt am 24.05.08, 10:07
Der Film ist okay - mehr aber nicht. Es stimmt, die Special-Effects sind in gewohnter Lucas-Manier stark, aber der Rest? Die Handlung ist eben Indy-like, die Figuren des Films leiden unter dem schwachen Drehbuch. Die Rolle des Mutt (Indys Sohn) ist komplett überflüssig, neben einer Motorrad-Verfolgungsjagd und einem - zugegeben atemberaubenden - Fechtkapf auf zwei fahrenden Autos im Wald hat er im Handlungsgefüge nichts zu tun. Auch Mutts Mutter Marie "glänzt" eher durch dämliche Grimassen und leidet unter den meist schwachen Dialogen. Shia LaBeouf wird ebenso wie Karen Allen (Indys Ex) von Harrison Ford an die Wand gespielt, die oberböse Russenfrau erscheint in ihrem durchweg radebrechenden Akzent lächerlich.
Wer Indiana Jones III mit Sean Connery - eindeutig der beste Indy-Film - gesehen hat, der wird von Teil IV enttäuscht sein. Trotz einiger netter Gags bleiben die Dialoge überwiegend öde, die Actionszenen dagegen sind super (eben George Lucas!). Toll sind auch die kleinen Anspielungen auf die Vorgänger-Filme, die immer wieder auftauchen, das ist etwas für echte Indy-Fans.

Fazit:
Indiana Jones IV ist ein Film, den man sich durchaus angucken kann, aber man muss ihn defintiv nicht gesehen haben. Der schwächste der vier Teile.
Mic schreibt am 24.05.08, 08:41
also der gute alte Indiana hat nichts von seinem charme verloren. Der Film hat mir sehr gefallen, nur der Schluss passt überhaupt nicht zu einem Abenteuerfilm. Für mich ein wenig zu viel Alien und Ausserirdische. Die haben in einem Indiana-Film nichts verloren. Deshalb nur 4 von 5 möglichen Sternen.
Gruß
Mic
kathi schreibt am 06.01.08, 12:32
ich bin so gespannt auf den film und auf das aufreten von shia labouf an der seite von harrison ford!!!
peggy schreibt am 04.04.08, 00:15
bah.... Shia LaBeouf. Den hätte man ruhig weglassen können.
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