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GI Blues
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Regie
Norman Taurog
Drehbuch
Edmund Beloin, Henry Garson
Produzent
Hal B. Wallis
Genre Musikfilm FSK 12 Filmlänge 105 min Land USA Kinostart 23.12.1960 DVD-Start 30.06.1992 Verleih unbekannt |
Story
Tulsa ist GI in der US Army und in Deutschland stationiert. Er singt für sein Leben gern und träumt davon, nach seiner Entlassung aus der Army einen eigenen Nachtclub zu betreiben. Doch dazu benötigt er jede Menge Geld und wettet deshalb sein ganzes Erspartes darauf, dass es seinem Kameraden Dynamite gelingen wird, eine Nacht mit Lili zu verbringen. Lili ist Tänzerin in einem Nachtclub und bekannt dafür, dass sie nicht leicht zu haben ist. Als Dynamite allerdings nach Alaska versetzt wird, muss Tulsa wohl oder übel für ihn einspringen. Als dieser sich allerdings wirklich in Lili verliebt, weiß er nicht, wie er wieder aus dieser Geschichte herauskommen soll.
Schauspieler
Elvis Presley, James Douglas, Juliet Prowse, Robert Ivers
Filmkritik von Stefanie Rufle
Ja, diese Geschichte hat sich tatsächlich jemand genauso ausgedacht - das ist kein Witz! Hahnebüchen und von Anfang bis Ende völlig an den Haaren herbeigezogen - das ist es, was einem als erstes zu diesem Film einfällt. Elvis in der Rolle des herzensguten, leicht naiven Frauenschwarms, der doch immer nur das Gute will - wie eigentlich in fast allen seinen Filmen. Ob nun ein GI, ein Matrose oder ein Rennfahrer, eigentlich bleibt sich das gleich, die Story ist immer ähnlich schlecht und nur darauf zugeschnitten, dass Elvis ab und zu mal ein Liedchen trällern darf. Hier sind es zehn Songs, die er zum Besten gibt und das sind auch jeweils die Highlights dieser Schmonzette. Denn eines kann der King: Singen! Schade nur, dass er sein Talent für solch billige Massenware weggeschleudert hat. Nicht einmal Rock´n Roll gibt Elvis hier zum Besten, sondern schwelgt stattdessen in Walzern, Wiegenliedern und gar dem Volkslied "Muss i denn, muss i denn...", das als "Wooden Heart" in England sogar ein Top-Ten-Hit wurde. "GI Blues" ist eine Schnulze mit Volksliedern, die wohl eine romantische Verklärung von Elvis Militärzeit von 1958 bis 1960 sein soll. Wäre hier nicht der King of Rock´n Roll zu sehen, könnte man diesen Musikfilm wohl kaum ertragen!
