Zweimal sterben ist einmal zuviel

Quincas Berro D'Agua

Filmplakat Zweimal sterben ist einmal zuviel
Regie Sérgio Machado  Drehbuch Sérgio Machado  Produzenten Mauricio Andrade Ramos, Walter Salles 
Genre Komödie  FSK 12  Filmlänge 104 min
Land Brasilien, 2010  DVD-Start 04.08.2011  Verleih Kinowelt Home Entertainment

Story

Der alte Qincas führt einen überaus exzessiven Lebensstil, weshalb es im Grunde weniger verwundernd ist, dass er ein paar Jahre zu früh vom Zeitlichen gesegnet wird. Sein Todestag fällt dabei punktgenau auf seinen Geburtstag. Während Qincas Freunde - allesamt schräge Gestalten und ein bunter Mix aus Prostituierten, Tagedieben und Saufköpfen – bestürzt auf den Tod des geliebten Freundes reagieren, reist die Tochter mit Anhang reichlich unberührt an, um dem Vater die letzte Ehre zu erweisen. Während es der Familie nicht schnell genug gehen kann, nutzen die Freunde einen günstigen Moment um Qincas leblosen Körper auf eine letzte Tour durch das Städtchen zu entführen…

Schauspieler

Zweimal sterben ist einmal zuviel Paulo José, Mariana Ximenes, Marieta Severo, Milton Gonçalves, Vladimir Brichta, Othon Bastos, Walderez de Barros, Luisa Proserpio

Filmkritik von Kathrin Lang

Kathrin vergibt 4 von 5 Ms Zweimal sterben ist einmal zuviel Auf dem Roman „Die drei Tode des Jochen Wasserbrüller“ von dem lateinamerikanischen Schriftsteller Jorge Amado basierend, beschert uns Regisseur und Drehbuchautor Sérgio Machado mit „Zweimal sterben ist einmal zuviel“ eine etwas andere Außenseiterkomödie und Familiengeschichte. Bis auf die europäischen Leinwände hat es der exotische Südamerikaexport nicht geschafft. Umso schöner jedoch, dass wir die Komödie, mit außergewöhnlich brasilianischer Handschrift, nun jedoch in unseren Videotheken vorfinden können.
Ziemlich schräg und stellenweise durchaus auch gewöhnungsbedürftig, erzählt „Zweimal sterben ist einmal zuviel“ die liebenswerte Geschichte von einer Gruppe sehr ausgefallener Menschen. Figuren, wie wir sie in dieser brasilianischen Komödie vorfinden, hat man in der Vergangenheit so nur selten im Film erleben dürfen. Schnell gestaltet sich „Zweimal sterben ist einmal zuviel“ daher schon bald als Filmerlebnis der besonderen Art. Hat man erst einmal Gefallen an der Geschichte sowie dem Erzählstil gefunden, schließt man Sérgio Machados Romanverfilmung mitsamt seiner kauzigen Figuren schon bald ins Herz.
„Zweimal sterben ist einmal zuviel“ wird den Geschmack der breiten Masse eher nicht treffen, eignet sich daher aber umso besser für Freunde des außergewöhnlichen Erzählkinos.

Wissenswertes

Zweimal sterben ist einmal zuviel "Zweimal sterben ist einmal zuviel" basiert auf Roman „Die drei Tode des Jochen Wasserbrüller“ von Jorge Amado.



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