Pornorama - oder die Bekenntnisse der Mannstollen Näherin Rita Brauchts

Filmplakat Pornorama - oder die Bekenntnisse der Mannstollen Näherin Rita Brauchts
Regie Marc Rothemund  Drehbuch Stephan Puchner  Produzenten Bernd Eichinger, Klaus Dohle 
Genre Komödie  FSK 12  Filmlänge 94 min
Land Deutschland  Kinostart 11.10.2007  DVD-Start 04.04.2008  Verleih Constantin Film

Story

Bayern, Ende der 60er Jahre. Das Land ist geprägt von konservativen Anti-Sex-Rebellen. Doch die bekommen nun Gegenwehr – und das auch noch aus den eigenen Reihen: Der 20jährige Benjamin "Bennie" Köpke steht kurz vor der Vereidigung zum Polizisten, als sein Bruder Freddie (mal wieder) mit Problemen auftaucht. Damit der nämlich nicht wegen Raubes in den Knast muss, bittet er seinen kleinen Bruder, mit ihm zusammen einen Sexfilm zu drehen und damit ganz schnell ganz reich zu werden. Gesagt getan. Es dauert nicht lange, und Bennie findet sich in Mitten von Gestöhne, italienisch sprechenden Busenwundern und sächsischen Filmvorführern wieder. Na das kann ja heiter werden – sehr heiter…

Schauspieler

Pornorama - oder die Bekenntnisse der Mannstollen Näherin Rita Brauchts Benno Fürmann, Tom Schilling, Karoline Herfurth, Michael Gwisdek, Elke Winkens, Dieter Landuris, Lisa Maria Potthoff, Martin Glade, Christian Näthe, Valentina Lodovini, Heinz Badewitz

Filmkritik von Thomas Ays

Tom vergibt 3 von 5 Ms Pornorama - oder die Bekenntnisse der Mannstollen Näherin Rita Brauchts Großes, großes Plus des Films sind seine überzeugenden und authentisch spielenden Darsteller. Benno Fürmann, Tom Schilling und Karoline Herfurth erweisen sich als Idealbesetzung und auch die Nebenrollen können gänzlich überzeugen. Weniger gelungen ist die Handlung. Die hat mehr als nur eine „Länge“ und auch in Sachen Witz funktioniert die Komödie mit dem originellen Titel „Pornorama - oder die Bekenntnisse der Mannstollen Näherin Rita Brauchts“ nicht immer. Gute Einfälle sind jedoch da, zeitweise kann man sich über manche Dialoge herrlich amüsieren und auch die Ausstattung funktioniert. Hier fühlt man sich glaubhaft in ein stockkonservatives Bayern zurückversetzt, bei dem man wahrlich denkt (und hofft) es möge so wirklich nicht gewesen sein.
Hätte Regisseur Marc Rothemund, der uns mit „Sophie Scholl - Die letzten Tage“ grandioses deutsches Kino auf die Leinwand brachte, mehr auf kurzweiligen Kinospaß geachtet, hätte aus „Pornorama - oder die Bekenntnisse der Mannstollen Näherin Rita Brauchts“ mehr als nur ein Film für einen unterhaltsamen DVD-Abend mit Freunden werden können. Unterm Strich reicht es leider nicht für mehr.



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