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Jerry Cotton
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Regie
Duos Cyrill Boss
Drehbuch
Cyrill Boss, Philipp Stennert
Produzent
Christian Becker
Genre Action-Komödie FSK 12 Filmlänge 100 min Land Deutschland Kinostart 11.03.2010 DVD-Start 07.10.2010 Blu-ray-Start 07.10.2010 Verleih Constantin Film |
Story
Jerry Cotton ist eine Legende beim Federal Bureau of Investigation. Er löst jeden noch so kniffligen Fall. Naja, bis auf einen. Der „Puppenspieler“ Sammy Serrano wurde wegen eines fatalen Fehlers freigesprochen. Das kratzt am Ego. Wie es das Schicksal will, wird dieser Fall jedoch tatsächlich niemals aufgeklärt werden, denn Sammy wird erschossen in seiner Wohnung aufgefunden. Als wenig später Jerry Cottons Partner ebenfalls tot aufgefunden wird, gerät Cotton selbst ins Visier des FBI und wird von seinen eigenen Kollegen gejagt. Sein neuer Partner Phil Decker ist der einzige, der ihm jetzt noch helfen kann. Doch der ist ein ziemlicher Trottel…
Schauspieler
Christian Tramitz, Christian Ulmen, Mónica Cruz, Christiane Paul, Heino Ferch, Joram Voelklein, Jürgen Tarrach, Moritz Bleibtreu, Herbert Knaup, Jaymes Butler, Janek Rieke, Manou Lubowski, Tim Sikyea, Lara-Isabelle Rentinck, Anna Julia Kapfelsperger
Filmkritik von Thomas Ays
Die Herren Cyrill Boss und Philipp Stennert schrieben auch das Drehbuch zu „Jerry Cotton“. Somit tragen beide auch die volle Verantwortung für dieses Desaster, das eine Komödie hätte werden sollen. Die Inszenierung ihres vollidiotischen Drehbuchs mag noch als ordentlich durchgehen, der Rest ist reif für die Mülltonne und man muss sich wirklich ernsthaft fragen, warum einem derartigen Schrott gestattet wird, bundesweit im Kino anzulaufen, wohingegen „wichtigen“ Filme eine solche Kopienanzahl verwehrt bleibt. Die Welt ist ein Tollhaus.
In „Jerry Cotton“ können ganz, ganz wenige Schauspieler wirklich überzeugen. Christian Tramitz ist zu keinem Zeitpunkt in der Lage, diesen seichten Streifen zu tragen. Fast schon wünscht man sich, Bully möge um die Ecke biegen und die Darstellung seines Kollegen retten. Christian Ulmen ist nicht besser. Er nervt von der ersten bis zur allerletzten Minute und Kollege Heino Ferch sollte zukünftig alles tun, aber nie wieder schwäbisch sprechen. Christiane Paul wurde hingegen von Boss/Stennert passend und sexy in Szene gesetzt, ihr Spiel ist dann akustisch jedoch zu weich, was im völligen Gegensatz zu ihrer Rolle steht. Lustig ist hier nur einer: Moritz Bleibtreu, der in viel zu wenigen Szenen mit Schmalzlocken und Gebiss wenigstens so etwas wie komödiantisches Talent zeigen darf.
„Jerry Cotton“ ist von Anfang bis Ende mühsam, langweilig und vollkommen unlustig. Was bei „Neues vom Wixxer“ funktionierte, haben die Regisseure Cyrill Boss und Philipp Stennert hier vollkommen an die Wand gefahren. Müde Gags, überforderte Schauspieler, plattes Drehbuch – sofern überhaupt eines vorhanden war – und eine Geschichte, bei der man schnell ahnt, wohin sie führen wird. Nein, danke!
Wissenswertes
„Jerry Cotton“ basiert auf den beliebten 50er-Jahre-Krimis, die im Bastei-Verlag erschienen sind. Inzwischen hat die Gesamtauflage der Buchreihe weltweit weit über 850 Millionen Exemplare erreicht. Die Abenteuer des berühmtesten FBI-Agenten der Welt wurden bereits in 14 Sprachen übersetzt und in über 50 Ländern der Erde gelesen.
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Kommentare
megan4 schreibt am 24.03.10, 10:26
Sorry, eine Komödie die NICHT im Bully Trott daher marschiert. Und die Musik ist geil!
megan4 schreibt am 23.03.10, 20:30
Pubertär geschriebene Kritik - sehr unsympathisch, schade da macht sich Jemand nicht die Mühe den Film zu "kritisieren" sondern wird selber kreativ. Hab den Film gesehen, mit einigen, kleinen Ausreißern (der Schwabe war nun wirklich nicht nötig) ist das endlich mal eine deutsche Komödie die im Bully-Trott daher marschiert. Danke dafür!

