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Alatriste
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Regie
Agustin Diaz Yanes
Drehbuch
Agustin Diaz Yanes
Produzenten
Alvaro Augustin, Antonio Cardenal, Cristina Zumárraga
Genre Abenteuer FSK 16 Filmlänge 139 min Land Spanien, Frankreich, USA, 2006 DVD-Start 08.11.2007 Blu-ray-Start 16.06.2011 Verleih e-m-s |
Story
Im 17. Jahrhundert regiert Spanien die Welt. Der mutige Captain Diego Alatriste ist unter seinen Herren sehr beliebt und hat bereits in Flandern hart und unerschütterlich gekämpft. Als er eines Nachts den Auftrag erhält, zwei Reisende zu töten, weigert er sich und wird zur Strafe erneut in den Krieg geschickt. Dies ist die Geschichte eines andersartigen Mannes und eines echten Helden, den die damalige Zeit dringend brauchte...
Schauspieler
Viggo Mortensen, Eduardo Noriega, Ariadna Gil, Elena Anaya, Alex O'Dogherty, Nacho Perez, Juan Echanove, Enrico Lo Verso, Blanca Portillo, Javier Cámara, Unax Ugalde
Filmkritik von Thomas Ays
"Alatriste" gilt als einer der teuersten, spanischen Filme und wurde mit Viggo Mortensen (Aragorn aus "Der Herr der Ringe – Die Gefährten", „Der Herr der Ringe – Die zwei Türme“, „Der Herr der Ringe – Die Rückkehr des Königs“) prominent besetzt. Allerdings agiert der Schauspieler hier in einer zwar pompös ausgestatteten Geschichte, die es aber überhaupt nicht versteht, seinen Zuschauer zu fesseln. Langatmig wird hier eine Geschichte erzählt, die nirgends beginnt und nirgends endet. Hinzu kommt eine doch merkwürdige Sprache, die im 17. Jahrhundert bestimmt niemand so gesprochen hat. Ob das nun an der deutschen Synchronisation oder am englischen Original lag, kann an dieser Stelle nicht beurteilt werden. In jedem Fall sind dies Qualitätsmängel, die stören und zum bestehenden, nicht gerade positiven Gesamteindruck beitragen.
"Alatriste": Das, was hier zu sehen ist, kann man nur als aneinander gereihte Schlacht -und Meuchelszenen bezeichnen, die die Geschichte eines Mannes erzählen sollen. Völlig emotionslos bleibt auch der Charakter des Alatriste. Alles in allem: Kein nennenswerter Film über diesen bestimmt bemerkenswerten und außergewöhnlichen Menschen.
Wissenswertes
Bei den spanischen Goya Awards erhielt "Alatriste" drei Auszeichnungen (Kostüme, Produktionsdesign, Produktion) und war für weitere 12 (!) Awards nominiert: Bester Schauspieler (Viggo Mortensen), Kamera, Regie, Schnitt, Film, Maske & Hairstyling, Musik, Drehbuch, Ton, Special-Effects, bester Nebendarsteller (Ariadna Gil) und bester Nebendarsteller (Juan Echanove).
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Kommentare
Lola schreibt am 28.01.09, 11:03
Da kann ich mich den beiden oberen Kommentatoren nur anschliessen. Auch mir hat der Film wirklich sehr gut gefallen und stellenweise hat er mich auch sehr berührt: wunderbare Bilder stimmungsvoll umgesetzt, die sehr an die Malerei des 17. Jh. erinnern. Außerdem wirkt der Film auf mich sehr realistisch und hat nichts von übertriebenem Heldenhaften Pathos. Alatriste - ein einsamer, gezeichneter Charakter, stets loyal. Der Film ist alles in allem sehr gelungen und absolut empfehlenswert. Die Kritik von Moviesection ist für mich nicht nachvollziehbar.
Petra schreibt am 19.09.07, 16:32
Hi, also mir hat der Film sehr gut gefallen. Die Kostüme waren sehr authentisch - auch die Musik (ich spiele selbst sehr viel aus dieser Zeit). Die einzelnen Filmszenen haben mich irgendwie fasziniert - sie waren in sich stimmig und auf ihre Art sehr wirkungsvoll. Die Sprache - ich sah die deutsche Übersetzung (ich kann kein Spanisch) - klang überhaupt nicht komisch. Mir ist da nichts aufgefallen, aber ich lese sehr viel alte Literatur und daher kann mir das komplett entgangen sein. (Was wiederum ein Zeichen dafür wäre, dass man sehr wohl so gesprochen hat) Emotionsloser Alatriste? Was erwartet man sich für besondere Emotionen von einem berufsmäßigen Soldaten, der ständig Menschen von Angesicht zu Angesicht tötet? Er kehrt aus dem Krieg zurück, bekommt nicht seinen Sold und lebt von der Hand in den Mund, wird in Intrigen verstrickt und zu guter letzt wieder in den Krieg geschickt, wo er dann seinen letzten aussichtslosen Kampf kämpft. Der Film handelt von Krieg, und heute ist jeder Kriegsfilm blutrünstig. Man blendet nicht mehr aus wie früher und stellt sich den Rest vor, nein - es wird alles gezeigt. Das unterscheidet diesen Film nicht von anderen der letzten Jahre. Ungewöhnlich ist nur die Zeitepoche in der er spielt und die Art der Waffen.
ronni schreibt am 18.07.10, 18:51
ich kann mich dem Kritiker oben nur anschließen.
Eine ohne Zusammenhang bestehende Aneinaderreihung von gut ausgestatteten
Sequencen macht noch keinen guten Film.
Große Handlungssprünge, teilweise einer von 10 JAhren ohne Hintergrundinfo, ohne echter Spannung - eben gleich nur auf DVD erschienen.
Schade um die Zeit
Espartacus schreibt am 10.02.08, 01:12
Den Film fand ich persönlich gut,die Kampfszenen wahre Beeindruckend,die -Atmosphere düster alles ganz gut bis auf diese Kritik von der Moviesector Kampffront, Leute es ist eine Comic verfilmung eines berümten Comic Helden der 50,60 jahre der in Spanien sehr bekannt wahr,keine "Person" zumindest physische oder historische also bitte genau erkunden bevor man so n schwachsinn schreibt,habe den Film gesehen,es wahr Spannend,unterhaltsahm habe aber auch nicht mehr Erwartet. Alatriste bietet sehr gute unterhaltung.
