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Across The Universe
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Regie
Julie Taymor
Drehbuch
Dick Clement, Ian La Frenais
Produzenten
Matthew Gross, Jennifer Todd, Suzanne Todd
Genre Musikfilm FSK 12 Filmlänge 132 min Land USA Kinostart 22.11.2007 DVD-Start 18.03.2008 Verleih Sony Pictures |
Story
Mitte der 60er Jahre: Den junge Liverpooler Hafenarbeiter Jude verschlägt es auf der Suche nach seinem Vater nach Amerika. Hier trifft er auf Max Carrigan, Sohn aus gutem Hause. Zusammen beschließen sie nach Greenwich Village, New York, zu ziehen und hier die beste Zeit ihres Lebens zu verbringen. In einer kreativ-verrückten Wohngemeinschaft mit Künstlern und Musikern fühlt sich Jude sehr wohl und genießt die Möglichkeiten seiner Malerei freien Lauf zu lassen. Zumal mit Max Schwester Lucy seine große Liebe an seiner Seite ist. Doch die Wirren des Vietnamkrieges und Lucys Engagement für die Antikriegsbewegung treiben die Liebenden auseinander.
Schauspieler
Jim Sturgess, Evan Rachel Wood, Joe Anderson, Jana Fuchs, Martin Luther, T.V. Carpio, Heather Janneck
Filmkritik von Melanie Frommholz
Tief in unserem Herzen wussten wir es ja schon immer: Die Beatles-Pilzköpfe aus Liverpool sind einfach unsterblich. Na ja zumindest ist es ihre geniale Musik, die für den Musicalfilm „Across the Universe“ einen unvergleichlichen Rahmen bildet und die nach wie vor durch ihre Zeitlosigkeit begeistert. Die Story, die um die Lieder gebaut ist, ist eine skurrile, etwas abgedrehte Mischung aus Liebesgeschichte und einem amerikanischen 60er-Jahre-Vietnam-Hippy-Anti-Kriegs-Rassenunruhen-Mix. Ein außergewöhnliches Projekt, das sich im positiven Sinne von der Kinomassenware abhebt und durch einen ausdrucksstarken Cast besticht, der von Jim Sturgess und Evan Rachel Wood angeführt wird. Regisseurin Julie Taymor, die für ihre Shakespeare-Interpretation „Titus“ und das Künstler-Biopic „Frida“ bereits viel Aufmerksamkeit erhielt, hat hier mit ihrer eindrückliche Bildersprache erneut beweisen, dass es sich lohnt mit seinen Inszenierungen auch ab und an jenseits des Mainstream zu schwimmen. Sehenswerte Cameo-Auftritte von Joe Cocker, Selma Hayek, Bono und Eddie Izzard runden den Eindruck eines besonderen Filmerlebnisses ab. „Across The Universe“ - Einfach abtauchen und sich in dieser Mischung aus Farbe und Tönen treiben lassen.
