Die Todeskandidaten

The Condemned

Filmplakat Die Todeskandidaten
Regie Scott Wiper  Drehbuch Rob Hedden, Scott Wiper  Produzent Joel Simon 
Genre Action  FSK 18  Filmlänge 114 min
Land USA  Kinostart 29.11.2007  Verleih Sony Pictures

Story

Ein schwerreicher und dazu noch skrupelloser Millionär und Fernsehproduzent hat eine scheinbar geniale Idee: Für eine Internet-Reality-Show kauft er 10 Todeskandidaten aus 10 verschiedenen Gefängnissen der Erde frei und lässt sie, mit einer explosiven Fußfessel versehen, auf einer „einsamen“ Insel gegeneinander antreten. Der, der als letztes noch lebt, darf als freier Mann nach Hause. Die TV-Sender möchten damit nichts zu tun haben, die Internet-Community will es dennoch sehen und treiben die Besucherzahlen in die Höhe. Mitten auf der Insel kämpft der US-Soldat und zu Unrecht zum Tode verurteilte Jack Conrad um sein Leben…

Schauspieler

Die Todeskandidaten Steve Austin, Vinnie Jones, Rick Hoffman, Robert Mammone, Tory Mussett, Christopher Baker, Sam Healy, Madeleine West

Filmkritik von Thomas Ays

Tom vergibt 3 von 5 Ms Die Todeskandidaten Auf der einen Seite prangert „Die Todeskandidaten“ die Gewalt im Fernsehen an und heuchelt etwas von „Auch wer hinsieht, sollte sich Gedanken machen…“, auf der Anderen propagiert dieser Streifen genau damit und lügt sich so selbst etwas vor.
Natürlich sind hier gute Actionsequenzen zu sehen, die man keiner Logikprüfung unterziehen sollte, und auch die Schauspieler, wenn man sie denn so nennen will, sind „ganz nett“, insgesamt gesehen ist dieser Film jedoch was für Jungs, die im Kino zusehen wollen, wie andere so richtig was auf die Mütze kriegen. Für alle, die es gern konsequent mögen, sollten vielleicht etwas kritisch an diesen Streifen herantreten, man wird hier nämlich durchaus dazu aufgefordert in gewisser Weise mit der Gewalt zu sympathisieren. Hinzu kommt noch das ein oder andere Klischee – vom durchgeknallten Deutschen bis hin zum rettenden US-Army-Soldaten ist alles dabei – und fertig ist „Die Todeskandidaten“, ein Film, bei dem die Optik zählt, die Botschaft jedoch überhaupt nicht ernst zu nehmen ist.



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