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Der Jane Austen Club
The Jane Austen Book Club
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Regie
Robin Swicord
Drehbuch
Robin Swicord
Produzenten
John Calley, Julie Lynn, Diana Napper
Genre Komödie FSK 0 Filmlänge 105 min Land USA Kinostart 07.02.2008 DVD-Start 26.06.2008 Verleih Sony Pictures |
Story
Als die dreifache Mutter Sylvia von ihrem Ehemann wegen einer anderen Frau verlassen wird und die hübsche Jocelyn gerade ihren treusten und liebsten Hund verloren hat, beschließt die bereits sechsfach geschiedene Bernadette einen Jane Austen Buchclub als Ablenkungsmanöver für ihre Freundinnen zu gründen. Da Austen sechs Romane geschrieben hat, soll der Club auch sechs Mitglieder haben – fehlen also noch drei weitere, die auch schnell gefunden sind: Allegra, die lesbische und alles überstürzende Tochter von Sylvia wird Mitglied Nummer vier, die unglücklich verheiratete und in einen Schüler verliebte Französischlehrerin Prudie wird Nummer fünf und als letztes Glied in der Kette fungiert der gutaussehende Grigg, der eigentlich nur Science-Fiction liest, sich aber in Jocelyn verguckt hat und deshalb dem Club beitritt. Zu Beginn hält sich die Freude über den neugegründeten Lesezirkel bei den meisten seiner Mitglieder noch sehr in Grenzen, schnell werden die monatlichen Sitzungen jedoch für alle Teilnehmer zu einer heilsamen Gesprächstherapie, auf die man nicht mehr verzichten möchte…
Schauspieler
Kathy Baker, Maria Bello, Marc Blucas, Emily Blunt, Amy Brenneman, Hugh Dancy, Maggie Grace, Lynn Redgrave, Jimmy Smits, Kevin Zegers
Filmkritik von Kathrin Lang
Wie der Titel schon verrät, dreht sich in dieser romantischen Komödie beinahe alles um die erfolgreiche englische Schriftstellerin Jane Austen und deren sechs Romane. Ganz genau - sechs Romane sind es, die hier im Rahmen des „Jane Austen Buchclubs“ besprochen werden und von denen man doch zumindest einen gelesen (oder ersatzweise: zumindest einen Film gesehen) haben sollte, um überhaupt begreifen zu können, um was es hier eigentlich geht. Optimal scheint zu sein, wenn man alle Werke der Engländerin kennt, hat man ansonsten doch immer wieder das ungute Gefühl, dass einem etliche Anspielungen wegen Unwissens durch die Lappen gehen. Was jammerschade ist, denn all jene ‚Winke‘ Richtung Jane Austens Romane, die tatsächlich auch als solche erkannt werden, sind wirklich zum Schreien komisch und sorgen für gute Laune vor der Leinwand. Mal von der Jane Austen Thematik abgesehen, kann „Der Jane Austen Club“ auch allgemein als wunderbare Hommage an die Literatur verstanden werden. In einer mediengeprägten Zeit, in der moderne Medien wie das Internet den Informationsmarkt dominieren, ist es mehr als nur schön, mal wieder einen Film zu sehen, der das Buch und seine wundervollen Vorteile in seinen Mittelpunkt stellt. Lesegruppen, Diskussionen über Bücher, face-to-face Kommunikation – Dinge, die es heute immer seltener zu geben scheint. Aber auch jener Zuschauer, der an all dem kein Interesse hat, wird sich von „Der Jane Austen Club“ gut unterhalten fühlen und einen lockerlustigen Kinoabend verbringen können. Zwar wird er sicherlich nur halb so häufig lachen als vielleicht sein lesehungriger Nachbar, doch vollkommen enttäuscht wird er den Kinosaal deshalb sicherlich nicht verlassen – vielleicht eher inspiriert und freudig darauf, sich möglichst bald ein Buch von Jane Austen anzuschaffen. Dann zumindest hätte dieser Film seinen Sinn voll und ganz erfüllt.
Angelehnt an Karen Joy Fowlers Bestseller-Roman inszenierte die als Drehbuchautorin bekannte Robin Swicord („Memoirs Of A Geisha“) mit "Der Jane Austen Club" ihr Debüt. 
