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Mein Kind vom Mars
Martian Child
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Regie
Menno Meyjes
Drehbuch
Jonathan Tolins, Seth Bass
Produzenten
David Kirschner, Corey Sienega, Ed Elbert
Genre Drama FSK 6 Filmlänge 106 min Land USA Kinostart 08.11.2007 DVD-Start 14.03.2008 Verleih Warner Bros. Pictures Germany |
Story
David ist ein mehr als erfolgreicher Science-Fiction-Autor, der beruflich absolut keine Sorgen hat. Nur privat sieht es anders aus. Vor zwei Jahren starb seine Frau. Nun ist er mit seinem Hund "Es-war-einmal" allein - und ergibt sich seinem Selbstmitleid. Doch eines Tages hat er genug davon und macht sich auf, dem Wunsch seiner Frau, ein Kind zu adoptieren, nachzugehen. Der Junge, der infrage kommt, ist schnell gefunden. Wie David in seiner eigenen Kindheit, ist auch Dennis etwas seltsam. Er lebt den ganzen Tag in einer Pappschachtel, weil er die Sonne meidet. Er kommt nämlich vom Mars - und Marsianer vertragen keine Sonnenstrahlen. Nach einigem Hadern ringt sich David durch und nimmt Dennis bei sich auf. Die richtige Wahl für ihn? Kann er dem zweifelsohne schwierigen Kind gerecht werden?
Schauspieler
John Cusack, Bobby Coleman, Amanda Peet, Sophie Okonedo, Joan Cusack, Oliver Platt, Richard Schiff, Taya Calicetto, David Kaye, Braxton Bonneville, Samuel Charles, Anjelica Huston, Howard Hesseman
Filmkritik von Thomas Ays
In Hollywood hat man sich (mal wieder) dazu entschieden, eine Vorlage zu einem Buch zu verändern. Dieses Mal hat es „Mein Kind vom Mars“ getroffen – und zwar nicht unwesentlich. Im Buch ist David schwul. Im Film? Genau. Dort nicht. Sicherlich ist auch so aus dieser Vorlage ein zweifelsfrei genialer Film geworden, mit der Tatsache und der Problematik der Homosexualität jedoch wäre es mit Sicherheit noch tiefer gegangen.
Mit oder ohne Homosexualität ist ein erneut fantastisch agierender John Cusack zu sehen, der alle Facetten von Schmerz beherrscht und keinen Hehl daraus macht, dass er zu den besten Schauspielern der Traumfabrik gehört. Er spielt seine Rolle durchweg sympathisch, authentisch und derart zurückhaltend emotionsgeladen, dass er nur als unglaublich zu beschreiben ist. An seiner Seite liefert auch der junge Bobby Coleman eine tolle Leistung ab. Ebenfalls an Bord ist John Cusacks Schwester Joan und auch Amanda Peet gibt sich sehr süß.
„Mein Kind vom Mars“ ist ein kurzweiliges, starkes Drama über die Liebe zwischen Vater und Sohn, über Verlust und Trauer und darüber, was in unserem Leben wirklich zählt.
Wissenswertes
"Mein Kind vom Mars" basiert auf dem Buch "Martian Child" von Science-Fiction-Autor David Gerrold.
Bei den Young Artist Awards erhielt "Mein Kind vom Mars" zwei Nominierungen: Bester Familienfilm, bester Schauspieler (10 oder jünger), Bobby Coleman.
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