Aktuell im Kino
Demnächst im Kino
- 31.5.
- Bad Sitter
- 31.5.
- Leb wohl, meine Königin!
- 31.5.
- LOL - Laughing Out Loud
- 31.5.
- Safe - Todsicher
- 31.5.
- Snow White and the Hun...
- 31.5.
- Wie zwischen Himmel u...
- Zu den Kinostarts
Delirious
|
Regie
Tom DiCillo
Drehbuch
Tom DiCillo
Produzent
Robert Salerno
Genre Tragik-Komödie Filmlänge 107 min Land USA, 2006 Verleih unbekannt |
Story
Toby wäre gerne ein richtiger Schauspieler. Momentan sammelt er jedoch als Obdachloser Lebenserfahrung aus erster Hand. Hier trifft er durch Zufall auf den überheblichen Paparazzo Les Galantine, der ständig versucht Stars in verfänglichen Situationen vor die Linse zu bekommen und aktuell auf der Lauer liegt, um sein neustes Objekt, die Sängerin K'Harma Leeds "abzuschießen". Les scheitert mit seinem Ansinnen, doch Toby landet bei ihm als sein neuer Assistent. Dann lernt Toby K'Harma näher kennen und verliebt sich in sie. Ein Umstand, der die Beziehung zwischen Les und Toby sehr belastet.
Schauspieler
Steve Buscemi, Michael Pitt, Joe D'Onofrio, Billy Griffith, Alison Lohman, Phillip Bloch, Marcus Collins, Kevin Corrigan, Elvis Costello, Greg D'Agostino, Minnie Driver, Teddy Eck, Marshall Factora
Filmkritik von Melanie Frommholz
"Delirious" steht und fällt mit Steve Buscemi in der Rolle des Les Galantine, der eigentlich so gerne ein professioneller und ernsthafter Fotograf wäre und doch nur als Paparazzo seine Brötchen verdient. Buscemi schaffte es dem Charakter alle seine Facetten zu entlocken und ist dabei in den traurigen Momenten genauso überzeugend wie in jenen, in denen man sich etwas vor ihm fürchtet. Die Geschichte beginnt als Drama, und entwickelt sich im weiteren Verlauf zu einer etwas märchenhaften Tragikkomödie mit überraschendem Ende. Als Buscemis Gegenpart agiert Michael Pitt ("Mord nach Plan") als obdachloser Schauspieler ebenfalls überzeugend. Wer könnte diesem Blick aus blauen Augen auch lange widerstehen. An Independent-Star Buscemi kommt er mit seiner Darstellung jedoch nicht heran. Man merkt, dass Regisseur Tom DeCillio seinen Schwerpunkt eindeutig auf seine Charaktere gelegt hat. Hier ist keiner bloßes Abziehbild eines Klischees sondern liebenswerter Mensch mit Untiefen. Steve Buscemi alias Les Galantine bleibt jedoch der Mittelpunkt einer Geschichte, die nicht nur von einer schrägen Freundschaft erzählt, sondern auch einen beidseitigen Blick hinter das Blitzlichtgewitter der Kameras wirft.
Der Film hatte keinen deutschen Kinostart und ist bislang auch nicht auf DVD erhältlich. Im deutschen Fernsehen lief der Film unter dem Titel "Blitzlichtgewitter". 