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Weiblich, ledig, jung sucht...
Single White Female
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Regie
Barbet Schroeder
Drehbuch
Don Roos
Produzent
Barbet Schroeder
Genre Psycho-Thriller FSK 16 Filmlänge 107 min Land USA Kinostart 01.10.1992 DVD-Start 10.05.1993 Verleih Columbia TriStar |
Story
Die junge Geschäftsfrau Alison Jones ist auf der Suche nach einer Untermieterin. Nach der Trennung von ihrem Freund kann sie ihr New Yorker Appartement nicht alleine halten und ist deshalb froh, dass Hedra, die sich auf Alisons Anzeige hin meldet, ihr sofort sympathisch ist. Schnell freunden sich die beiden Frauen an. Doch allmählich schleichen sich bei Allison leise Zweifel ein. Langsam aber sicher wird ihr diese Freundschaft zu intensiv, Hedra beginnt, sich wie Allison zu kleiden und diese bald schon komplett zu kopieren. Als Allisons Ex-Verlobter Sam wieder in deren Leben tritt, bekommt die neue Untermieterin Panik, hat sie doch die nicht ganz unberechtigte Angst, dass ihre Freundin bald schon wieder mit Sam zusammenleben möchte. Hedras psychopathische Züge kommen immer deutlicher zum Vorschein und als der Hundewelpe, den Hedra Allison geschenkt hat, auf grausame Weise umkommt, wird Allison endgültig klar, dass bei ihrer Wohngenossin etwas ganz und gar nicht stimmt. Hilfesuchend wendet sie sich an ihren netten Nachbarn Graham, der mit ihr zusammen Nachforschungen zu Hedras Vergangenheit anstellt. Hier tun sich Abgründe auf, hat Allison sich doch, ohne es zu ahnen, eine psychopathische Mörderin ins Haus geholt...
Schauspieler
Bridget Fonda, Jennifer Jason Leigh, Steven Weber, Peter Friedman, Stephen Tobolowsky, Frances Bay, Michele Farr, Tara Karsian
Filmkritik von Stefanie Rufle
"Weiblich, ledig, jung sucht..." ist ein wirklich glänzend inszenierter Psychothriller, der einen Schauer den Rücken herunterjagt. Der ehemalige Dokumentarfilmer Barbet Schroeder beherrscht die Kunst, im scheinbar Alltäglichen die Ahnung von nacktem Grauen zu erzeugen, ohne dass dieses direkt ausgesprochen wird. Die dunklen Abgründe werden ganz langsam und Stück für Stück aufgetan, so dass der Zuschauer sich immer an die Hoffnung klammert, dass es für alles doch noch eine natürliche Erklärung geben möge. Hier ist psychologischer Tiefgang gekonnt mit packender Unterhaltung gepaart. Besonders Jennifer Jason Leigh als kranke Psychopathin Hedra Carlson verdient Erwähnung. Diese Rolle scheint ihr auf den Leib geschneidert zu sein, perfekt gelingt ihr die Darstellung scheinbarer Normalität, hinter der das Grauen lauert. Dieser Psychothriller geht unter die Haut und bietet alles, was man von anspruchsvoller und packender Unterhaltung erwartet.
