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Soul Men
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Regie
Malcolm D. Lee
Drehbuch
Robert Ramsey
Produzenten
Charles Castaldi, David T. Friendly, Steven Greener
Genre Musikfilm FSK 12 Filmlänge 100 min Land USA, 2008 DVD-Start 07.06.2011 Verleih Ascote Elite |
Story
Ganze 30 Jahre ist es nun her, dass das legendäre Soul-Trio „The Real Deal“ zum letzten Mal auf der Bühne stand. Von der einstigen Freundschaft der drei Musiker sowie dem Erfolg und dem Ruhm ist nach all den Jahren allerdings nicht mehr viel übrig geblieben. Als Frontmann Marcus jedoch stirbt, sollen die zwei übrig gebliebenen Soul-Brüder Floyd und Louis ihm zu Ehren jedoch ein Bühnencomeback geben. Während Floyd sofort dabei ist, lässt sich Louis erst dazu überreden, als er von der Gage in Höhe von 40.000 Dollar erfährt. Frisch vereint, machen sich Floyd und Louis stilecht im Cadillac auf den Weg zur Trauerfeier. Auf ihrer Reise dorthin geschehen jedoch allerlei Missgeschicke…
Schauspieler
Samuel L. Jackson, Bernie Mac, Sharon Leal, Affion Crockett, Isaac Hayes, Adam Herschman, Sean Patrick Hayes, Jackie Long
Filmkritik von Kathrin Lang
Bereits der grobe Plot von „Soul Men“ lässt vermuten, dass die Musikkomödie rundum die beiden in die Jahre gekommenen Soul-Brüder Floyd und Louis nicht sonderlich viel hergibt. Tatsächlich ist „Soul Men“ weite Strecken über nicht mehr als ein nur all zu stereotypes Roadmovie im Buddy-Stil, der zudem kaum eine Geschmacklosigkeit auslässt. Kraftausdrücke im gefühlten Minutentakt, der altbekannte Witz über wuchernde Gefilde bei in die Jahre gekommenen Frauen und ein Drehbuch, das sich nur wenig sensibel von einem Missgeschick zum nächsten hangelt. Nicht grundlos war „Soul Men“ über drei Jahre in der Vermarktungspipeline unterwegs, bis er bei uns in Deutschland endlich das Licht der Videotheken erblickte.
In gewisser Weise sehenswert ist „Soul Men“ letztlich nur als Erinnerung an den mittlerweile verstorbenen Schauspieler Bernie Mac, der in der Musikkomödie seine letzte große Hauptrolle übernahm. Leider wird ihm damit ein nur wenig ehrwürdiges Denkmal gesetzt. Daran schuld ist jedoch weder Mac selbst, noch sein Mitspieler Samuel L. Jackson. Während die beiden Spaßvögel sichtlich Freude an ihrem Spiel haben und vor allem während ihren Bühnenauftritten in volle Fahrt geraten, hält das Drehbuch schlicht zu wenig wirklich gute Momente für das toll aufspielende Soul-Duo bereit. So ist "Soul Men" zwar ein Film, der uns für 100 Minuten Bernie Mac wie er einst leibte und lebte wieder auf die Bildschirme zurückbringt, in dem ansonsten aber leider nur wenige Highlights verborgen liegen.
In "Soul Men" spielt Bernie Mac seine letzte Hauptrolle. Mac starb am 09. August 2008 im Alter von nur 50 Jahren.