Aktuell im Kino
Demnächst im Kino
- 31.5.
- Bad Sitter
- 31.5.
- Leb wohl, meine Königin!
- 31.5.
- LOL - Laughing Out Loud
- 31.5.
- Safe - Todsicher
- 31.5.
- Snow White and the Hun...
- 31.5.
- Wie zwischen Himmel u...
- Zu den Kinostarts
Odette Toulemonde
|
Regie
Eric-Emmanuel Schmitt
Drehbuch
Eric-Emmanuel Schmitt
Produzent
Gaspard de Chavagnac
Genre Tragik-Komödie FSK 6 Filmlänge 101 min Land Frankreich Kinostart 25.10.2007 DVD-Start 19.05.2008 Verleih Senator Film |
Story
Die Verkäuferin Odette Toulemonde lebt ein einfaches und bescheidenes Leben. Nach dem Tod ihres Mannes hat sie sich jedoch irgendwann dazu entschlossen den Kopf nicht mehr hängen zu lassen und das Beste aus der Situation zu machen und so erscheint sie jeden Tag adrett gekleidet und mit guter Laune im Kaufhaus und verkauft ihr Parfum. Große Kraftspender im trostlosen Alltag sind für Odette die Bücher ihres Lieblingsautoren Balthazar Balsan. Doch der Versuch ihre Gefühle bei einer Signierstunde dem Autor persönlich mitzuteilen, endet in hilflosem Gestammel. Odette wäre nicht Odette, würde sie nicht auch diese Katastrophe überstehen. Und tatsächlich bekommt sie bald Gelegenheit Balsan erneut zu sehen. Denn völlig unerwartet steht der Autor eines Tages plötzlich vor ihrer Tür…
Schauspieler
Catherine Frot, Albert Dupontel, Jacques Weber, Fabrice Murgia, Nina Drecq, Camille Japy, Alain Doutey, Julien Frison, Erik Burke, Aïssatou Diop, Nicolas Buysse, Bruno Metzger
Filmkritik von Melanie Frommholz
Mit „Odette Toulemonde“ gibt der französische Autor Eric-Emmanuel Schmitt sein Regiedebüt. Schmitt, der uns als Schriftsteller bereits so wunderbare Geschichten wie „Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran“ oder „Oskar und die Dame in Rosa“ bescherte, schrieb selbstredend auch gleich das Drehbuch dazu. „Odette Toulemonde“ ist ein quietschbuntes, völlig verrücktes, charmantes und zu Herzen gehendes Märchen geworden, das im Kitsch schwimmt und daher wohl nicht zum Aushalten wäre, würde nicht die bezaubernde Catherine Frot die Hauptrolle der Odette spielen. Eric-Emmanuel Schmitt setzt bei seiner Inszenierung ganz auf die Schauspielerin, die es mit einer Leichtigkeit und Ruhe versteht ihrem Charakter diese Mischung aus Verletzlichkeit und Ironie zu geben, die Odette „Jedermann“ und damit gleich den ganzen Film einfach sympathisch und liebenswert macht. Man gönnt dieser Frau von der ersten Filmminute einfach alles nur erdenklich Gute und begleitet sie gerne ein Stück auf ihrem Weg. Dabei wundert man sich auch nicht über den jesusmäßigen Nachbarn oder findet die Fototapete mit Eigenleben in Odettes Schlafzimmer grausig. Irgendwie ist hier alles Poesie, mit einem Schuss Mary Poppins.
Der Film ist das Regiedebüt des Schriftstellers Eric-Emmanuel Schmitt.

