Odette Toulemonde

Filmplakat Odette Toulemonde
Regie Eric-Emmanuel Schmitt  Drehbuch Eric-Emmanuel Schmitt  Produzent Gaspard de Chavagnac 
Genre Tragik-Komödie  FSK Filmlänge 101 min
Land Frankreich  Kinostart 25.10.2007  DVD-Start 19.05.2008  Verleih Senator Film

Story

Die Verkäuferin Odette Toulemonde lebt ein einfaches und bescheidenes Leben. Nach dem Tod ihres Mannes hat sie sich jedoch irgendwann dazu entschlossen den Kopf nicht mehr hängen zu lassen und das Beste aus der Situation zu machen und so erscheint sie jeden Tag adrett gekleidet und mit guter Laune im Kaufhaus und verkauft ihr Parfum. Große Kraftspender im trostlosen Alltag sind für Odette die Bücher ihres Lieblingsautoren Balthazar Balsan. Doch der Versuch ihre Gefühle bei einer Signierstunde dem Autor persönlich mitzuteilen, endet in hilflosem Gestammel. Odette wäre nicht Odette, würde sie nicht auch diese Katastrophe überstehen. Und tatsächlich bekommt sie bald Gelegenheit Balsan erneut zu sehen. Denn völlig unerwartet steht der Autor eines Tages plötzlich vor ihrer Tür…

Schauspieler

Odette Toulemonde Catherine Frot, Albert Dupontel, Jacques Weber, Fabrice Murgia, Nina Drecq, Camille Japy, Alain Doutey, Julien Frison, Erik Burke, Aïssatou Diop, Nicolas Buysse, Bruno Metzger

Filmkritik von Melanie Frommholz

Melli vergibt 4 von 5 Ms Odette Toulemonde Mit „Odette Toulemonde“ gibt der französische Autor Eric-Emmanuel Schmitt sein Regiedebüt. Schmitt, der uns als Schriftsteller bereits so wunderbare Geschichten wie „Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran“ oder „Oskar und die Dame in Rosa“ bescherte, schrieb selbstredend auch gleich das Drehbuch dazu. „Odette Toulemonde“ ist ein quietschbuntes, völlig verrücktes, charmantes und zu Herzen gehendes Märchen geworden, das im Kitsch schwimmt und daher wohl nicht zum Aushalten wäre, würde nicht die bezaubernde Catherine Frot die Hauptrolle der Odette spielen. Eric-Emmanuel Schmitt setzt bei seiner Inszenierung ganz auf die Schauspielerin, die es mit einer Leichtigkeit und Ruhe versteht ihrem Charakter diese Mischung aus Verletzlichkeit und Ironie zu geben, die Odette „Jedermann“ und damit gleich den ganzen Film einfach sympathisch und liebenswert macht. Man gönnt dieser Frau von der ersten Filmminute einfach alles nur erdenklich Gute und begleitet sie gerne ein Stück auf ihrem Weg. Dabei wundert man sich auch nicht über den jesusmäßigen Nachbarn oder findet die Fototapete mit Eigenleben in Odettes Schlafzimmer grausig. Irgendwie ist hier alles Poesie, mit einem Schuss Mary Poppins.

Wissenswertes

Odette Toulemonde Der Film ist das Regiedebüt des Schriftstellers Eric-Emmanuel Schmitt.



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