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Victor/Victoria
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Regie
Blake Edwards
Drehbuch
Blake Edwards
Produzenten
Tony Adams, Blake Edwards
Genre Musikfilm FSK 12 Filmlänge 134 min Land USA, Großbritannien Kinostart 07.01.1983 DVD-Start 04.07.2002 Verleih United International Pictures |
Story
Victoria Grant lebt in Paris das Leben einer talentierten aber arbeitslosen Sopranistin. Kein Engagement will klappen und schließlich ist sie so hungrig, dass sie für eine Portion Spaghetti mit Fleischklösschen ihre Haut zum Markte tragen würde. Es sind die 1930er Jahre und das Publikum verlangt ständig nach neuen, Aufsehen erregenden Darbietungen. Durch einen Zufall lernt Victoria den homosexuellen Entertainer Carole "Toddy" Todd kenne. Er kommt auf die verrückte Idee Victoria als Mann auszugeben, der sich als Frau verkleidet. Diese willigt zunächst eher widerwillig ein. Doch ihre Scharade schlägt ein wie eine Bombe: „Victor“ wird über Nacht der neue Revue-Star von Paris und die Menschen liegen ihm/ihr zu Füßen. Alles läuft wunderbar bis sich Victoria in den Unternehmer King Marchand verliebt und dieser sich in sie. Nur denkt er, er sei plötzlich schwul geworden, was für den Macho eine völlig neue Erfahrung ist.
Schauspieler
Julie Andrews, James Garner, Robert Preston, Lesley Ann Warren, Alex Karras, John Rhys-Davies, Graham Stark, Peter Arne, Herb Tanney, Michael Robbins, Norman Chancer
Filmkritik von Melanie Frommholz
Schwungvoll, gefällig und äußerst kurzweilig inszenierte Regisseur und Drehbuchautor Blake Edwards „Victor/Victoria“ für die große Leinwand. Der Musical-Film besticht nicht nur durch eine aufwändige Ausstattung, gute Musik- und Showeinlagen, sondern auch durch einen charmanten und lässigen Umgang mit dem Thema Homosexualität. Im Zentrum der auf sie geradezu zugeschnittenen Handlung agiert die bezaubernde Julie Andrews und zeigt, dass sie eben auch weit mehr sein kann, als nur Mary Poppins. An ihrer Seite spielen sich mit sichtlich enormen Vergnügen in weiteren großen Rollen James Garner, Robert Preston und Lesley Ann Warren durch eine Geschichte, die frech, frivol und romantisch zugleich ist. Blake Edwards fordert sein Publikum mit Anzüglichkeiten und spritzigen Dialogen, die sitzen. Ihm gelingt dabei jedoch immer, die Grenzen des guten Geschmacks und des einwandfreien Stils zu wahren. „Victor/Victoria“ wird so zu einem Film, den man gerne auch ein zweites oder drittes Mal wieder mit der gleichen Freude sehen kann.
Wissenswertes
Der Film ist ein Remake des UFA-Tonfilmes "Viktor und Viktoria" aus dem Jahre 1933.
Auszeichnungen
Golden Globe-Nominierungen
Bester Film - Musical / Comedy, Bester Hauptdarsteller - Musical / Comedy (Robert Preston), Beste Nebendarstellerin Musical / Comedy (Lesley Ann Warren), Beste Musik
Gewonnene Golden Globes
Beste Schauspielerin - Musical / Comedy (Julie Andrews)
OSCAR-Nominierungen
Beste Hauptdarstellerin (Julie Andrews), Bester Nebendarsteller (Robert Preston), Beste Nebendarstellerin (Lesley Ann Warren), Bestes Drehbuch (Adaption), Beste Ausstattung, Beste Kostüme
Gewonnene OSCARs
Original Song Score
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Kommentare
Katja schreibt am 08.10.07, 18:18
Toller Film, den man merh als einmal sehen kann !!!
