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Kira
En Kærlighedshistorie
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Regie
Ole Christian Madsen
Drehbuch
Ole Christian Madsen, Mogens Rukov
Produzenten
Morten Kaufmann, Bo Ehrhardt
Genre Drama FSK 16 Filmlänge 94 min Land Dänemark Kinostart 24.10.2002 DVD-Start 21.09.2007 Verleih Arsenal Film |
Story
Kira kehrt nach langem Aufenthalt in der Psychiatrie zu ihrer Familie, ihrem Mann und ihren zwei Kindern, zurück. Doch das Leben nach und vor allem außerhalb der Klinik gestaltet sich unglaublich hart und schwer zu schaffen. Noch immer verfolgen Kira Angstzustände und Panikattacken. Es ist noch vollkommen unklar, ob sie jemals ins Leben zurückfindet und ob ein Leben, wie es früher einmal war, überhaupt noch stattfinden kann. Doch nicht nur für Kira, sondern auch für ihre Familie beginnt die schwerste Zeit ihres Lebens. Ist die Familie zu retten?
Schauspieler
Stine Stengade, Lars Mikkelsen, Sven Wollter, Peacheslatrice Petersen, Camilla Bendix, Lotte Bergström, Thomas W. Gabrielsson, Ronnie Hiort Lorenzen, Oliver Appelt Nielsen, Klaus Pagh
Filmkritik von Thomas Ays
Der dänische Regisseur Ole Christian Madsen setzt in seinem Film ganz auf die Kamera. Verwackelt und zoomend lässt er sie auf seinen überzeugenden Schauspielern ruhen und will so wohl ein fast schon voyeuristisches Blick auf dieses Paar werfen. Leider scheitert "Kira" an der fehlenden Emotion. Es fällt einem als Zuschauer schwer, mit der Hauptfigur mitzufühlen. Dazu sind die Handlungsverläufe schlicht nicht nachvollziehbar. Die Geschichte bleibt unterm Strich zu arg an der Oberfläche, setzt sich mit dem Thema "Verrückt sein" zu wenig auseinander und kann so seinen Zuschauer leider nicht überzeugen. Es liegt jedoch sicher nicht an den Schauspielern, die herausragende Leistungen abliefern. Stine Stengade als Kira und Lars Mikkelsen als Mads wissen eindrucksvoll in ihre Rollen zu finden und so den Zuschauer zu überzeugen. Eine stimmigere Inszenierung wäre daher noch wünschenswerter gewesen.
Wissenswertes
Die dänischen Bodil Awards zeichneten dieses Drama als besten Film aus und übergaben zusätzlich den Preis als beste Schauspielerin an Stine Stengade. Lars Mikkelsen wurde als bester Schauspieler nominiert. Das Mannheim-Heidelberg International Filmfestival zeichnete den Film ebenfalls aus und das dänische Robert Festival vergab gleich fünf Auszeichnungen, darunter bester Film, beste Regie, bestes Drehbuch und für Stine Stengade als beste Schauspielerin.
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