Mannequin

Filmplakat Mannequin
Regie Michael Gottlieb  Drehbuch Edward Rugoff, Michael Gottlieb  Produzent Art Levinson 
Genre Komödie  FSK Filmlänge 90 min
Land USA  Kinostart 11.06.1987  DVD-Start 21.11.2002  Verleih Scotia

Story

Dekorateur Jonathan Switcher träumt mehr in den Tag hinein, als dass er seine Arbeit konzentriert erledigt. So ist es kein Wunder, dass er keinen seiner Jobs lange behält. Ob er nun Schaufensterpuppen baut, Gärten pflegt oder Pizzas belegt. Als er zufällig der Inhaberin eines großen Kaufhauses das Leben rettet, bekommt er dort überraschend die Chance die Schaufenster zu dekorieren. Und hier trifft er auch „seine“ Schaufensterpuppe wieder, die er selbst gebaut hat. Eines Nachts erwacht die schöne Blonde zum Leben und entpuppt sich als abenteuerlustige Ägypterin aus der Zeit der Pharaonen, der die Götter die Gunst einer Zeitreise gewährten. Jonathan ist von der attraktiven Emmy bezaubert und verliebt sich Hals über Kopf in sie. Das führt zu irren Verwicklungen, denn nur er sieht sie lebendig. Zu allem Unglück zieht der junge Mann durch seine spektakulären Schaufensterdekorationen bald große Aufmerksamkeit auf sich und nicht nur seine Freundin fragt sich, was er immer mit der Puppe im Schlepptau will.

Schauspieler

Mannequin Andrew McCarthy, Kim Cattrall, Estelle Getty, James Spader, G. W. Bailey, Carole Davis, Meshach Taylor, Stephen Vinovich, Christopher Maher, Meshach Taylor, Phyllis Newman

Filmkritik von Melanie Frommholz

Melli vergibt 3 von 5 Ms Mannequin Die 80er Jahre waren die Zeit der verrückten Komödie und überdrehten Geschichten, in denen meinst die gleichen Gesichter der jungen „brat pack"-Generation zu sehen waren. „Mannequin“ ist ein typischer Genrevertreter dieser Epoche. Die märchenhafte Handlung ist einfach gehalten, macht aber aufgrund einer guten Umsetzung doch fast durchgängig Laune. Ein gutes Erzähltempo, Witz und die Tatsache, dass sich hier niemand selbst so richtig ernst nimmt, lassen darüber hinweg sehen, dass der Humor doch teilweise arg überdreht und überzeichnet ist. Außerdem gibt’s gute Musik zu hören. In der Hauptrolle gibt Andrew McCarthy unspektakulär den für ihn typischen Loser-Träumer, der am Ende doch noch das Mädchen bekommt. Kim Cattrall ist in ihrer Vor-„Sex and the City“-Zeit als etwas naive Blondine zuckersüß und knuffig, aber doch noch von der Präsenz einer Samantha Jones entfernt. Der Knaller ist James Spader, der sich in seiner Rolle als schleimiger Personalchef wandlungsfähig gibt und sichtlich Spaß an seinem unsympathischen Charakter hatte. Herrliche Momente liefert auch Meshach Taylor als schriller Dekorateur Hollywood.
Unterm Strich ist „Mannequin“ ein harmloser, aber amüsanter Komödienspaß, der einem zwar nicht nachhaltig im Gedächtnis bleiben wird, den Samstagnachmittag auf dem Sofa nett versüßt.

Wissenswertes

Mannequin Der Titelsong "Nothing's Gonna Stop Us Now" war für die Band Starship ein großer Hit.

Auszeichnungen

Mannequin
Golden Globe-Nominierungen

Bester Song ("Nothing's Gonna Stop Us Now")

OSCAR-Nominierungen

Bester Titelsong ("Nothing's Gonna Stop Us Now")



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