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Mord in bester Familie (TV)
Mord in bester Familie
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Regie
Johannes Grieser
Drehbuch
Peter Petersen, Johannes Grieser
Produzent
Eberhard Jost
Genre Thriller Filmlänge 90 min Land Deutschland, 2011 Verleih ZDF |
Story
Familie Lorenz staunt nicht schlecht, als Katrin – die verloren geglaubte Tochter, Schwester und Tante – auf einmal auf dem 80. Geburtstagsfest ihres Vaters, dem reichen Sägewerkbesitzer Reinhard, auftaucht. Vor allem Manuela, Katrins ältere Schwester, ist von der Rückkehr alles andere als begeistert. Seit Jahren leitet sie zusammen mit ihrem Lebensgefährten, dem Prokurist Jens Mattern, das Sägewerk. Nach all den Jahren harter Arbeit, sieht sie nicht ein, das Erbe nun vielleicht doch mit Katrin teilen zu müssen. Die Situation droht zu eskalieren und spitzt sich zu, als Katrin Opfer eines Mordanschlages wird. Nur knapp kommt sie mit dem Leben davon, konnte den Täter jedoch nicht identifizieren, als dieser aus dem Hinterhalt angriff. Solange der unbekannte Täter auf freiem Fuß ist, kann sie niemandem mehr über den Weg trauen – vor allem nicht ihrer eigenen Familie...
Schauspieler
Katharina Böhm, Maja Maranow, Otto Mellies, Patrick Mölleken, Max Herbrecht, Martin Feifel, Thomas Sarbacher, Michael Habeck, Markus H. Eberhard
Filmkritik von Kathrin Lang
Fernsehspielfilme erfreuen sich in Deutschland großer Beliebtheit. Pünktlich um viertel nach acht kommt die Familie auf dem heimischen Sofa zusammen, um sich gemütlich dem Abendprogramm zu widmen. Flimmert dann noch eine deutsche Fernsehproduktion über den Bildschirm, ist das Konzept aufgegangen und der Abend, für alle Seiten, perfekt. Ein Film wie „Mord in bester Familie“, der 2011 für das ZDF produziert wurde, fügt sich da wunderbar ein und rundet das Gesamtkonzept in bester, deutscher Fernsehmanier ab.
Das Familiendrama gestaltet sich als reichlich turbulent, liefert einige überraschende Wendungen im Erzählfluss und hält vor allem mit der spannungserzeugenden Frage „Wer ist der Mörder?“ bei Laune. Bei dem wunderbaren Rätselraten, das zum Mitfiebern animiert, und all den dramatischen Ereignissen, die sich innerhalb der Familienbande abspielen, sieht man auch gerne über den ein oder anderen hölzernen Dialog hinweg. Trotz der Aneinanderreihungen reichlich abgedroschener Phrasen, entwickelt „Mord in bester Familie“ seine Reize und unterhält nicht nur spannend, sondern auch kurzweilig – und darauf kommt es ja schließlich an. Für einen netten Fernsehabend taugt „Mord in bester Familie“ allemal, womit Sinn und Zweck der Produktion voll erfüllt sind.
