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Made in America
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Regie
Richard Benjamin
Drehbuch
Holly Goldberg Sloan
Produzenten
Arnon Milchan, Michael Douglas, Rick Bieber
Genre Komödie FSK 6 Filmlänge 100 min Land USA Kinostart 24.06.1993 DVD-Start 13.01.2006 Verleih Warner Bros. Pictures Germany |
Story
Zora Mathews will endlich wissen, wer ihr Vater ist. Ihre Mum, die selbstständige und ständig quasselnde Sarah Mathews, ist zwar eine tolle Mutter, rückt aber nur raus, dass ein anonymer Spender der Vater ihrer Tochter ist. Was also tun? Ganz einfach. Zusammen mit ihrem besten Freund Tea Cake Walters macht sich Zora auf den Weg zur Samenbank, verschafft sich illegal Zutritt und findet die Akte des Samenspenders heraus. Sarah Matthews ging damals mit genauen Vorstellungen zur Samenbank. Der Spender sollte intelligent, nicht zu groß, vor allem aber schwarz sein! Die Ergebnisse, die Zora herausfindet, lauten aber ganz anders. Laut Dokumentation soll der durch dubiose Fernsehspots bekannt gewordene Halbert 'Hal' Jackson der Vater von Zora sein – und der ist so schwarz wie Frank Sinatra…
Schauspieler
Whoopi Goldberg, Ted Danson, Will Smith, Nia Long, Paul Rodriguez, Jennifer Tilly, Peggy Rea, Clyde Kusatsu
Filmkritik von Thomas Ays
In „Made in America“ machen vor allem die Schauspieler sehr großen Spaß: Ob OSCAR-Preisträgerin Whoopi Goldberg („Ghost – Nachricht von Sam“) in Verbindung mit Ted Danson („Dad“) oder der "Prinz von Bel Air"-Star Will Smith gemeinsam mit Nia Long, hier hagelt es durch die grandiosen Mimen Slapstick-Einlagen noch und nöcher. Hinzu kommt noch eine schier göttlich komische Jennifer Tilly und schon ganz eigentlich nichts mehr schief gehen. Schauspielerisch ist hier viel geboten, sodass man streckenweise mehr als nur gut unterhalten wird.
Auch das Drehbuch und die Inszenierung können überzeugen. Regisseur Richard Benjamin hat eine zufriedenstellende Arbeit abgeliefert. Drehbuchautorin Holly Goldberg Sloan, die mit diesem Film ihr Debüt für einen Kinofilm hinlegt, hat ein paar nette Einfälle verarbeitet, die aus „Made in America“ eine kurzweilige, wenn auch vorhersehbare Komödie macht. Auch nach etlichen Jahren nach Produktionsende und Kinostart hat der Film nichts von seinem Charme verloren.
Schauspielerin und Drehbuchautorin Carrie Fisher ("Star Wars") arbeitete ungenannt am Drehbuch mit.