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Mad Love
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Regie
Antonia Bird
Drehbuch
Paula Milne
Produzent
David Manson
Genre Drama FSK 12 Filmlänge 95 min Land USA Kinostart 21.09.1995 DVD-Start 11.06.2003 Verleih Buena Vista International |
Story
Matt und Casey sind leidenschaftlich ineinander verliebt. Ihre Liebe ist so spontan, wild und hochexplosiv, dass sie einen Fehler nach dem anderen machen. Matt erkennt nicht, warum Casey derart impulsiv ist. Die rosa Sonnenbrille sitzt dann doch zu streng in seinem Gesicht. Er liebt sie einfach, vollkommen und kompromisslos. Doch Casey ist schwerkrank, sie ist manisch depressiv. Als ihre Eltern sie deshalb in ein Sanatorium einweisen, befreit sie Matt kurzerhand und flieht mit ihr nach Mexiko. Ob das für das Paar und die junge Frau jedoch die richtige Entscheidung ist, bleibt abzuwarten...
Schauspieler
Chris O'Donnell, Drew Barrymore, Matthew Lillard, Richard Chaim, Robert Nadir, Joan Allen, Jude Ciccolell, Amy Sakasitz
Filmkritik von Thomas Ays
Antonia Bird inszenierte mit „Mad Love“ nach vielen, vielen TV-Serien ihren ersten Kinofilm und hatte dafür gleich zwei richtig große Jungstars der Traumfabrik in Hauptrollen zur Verfügung. Chris O’Donnell und Drew Barrymore erweisen sich als genau die richtigen zwei Mimen für diese Art Rollen. Besonders Barrymore als mimischer Wirbelwind weiß in ihren nicht einfachen Part zu finden und beeindruckt auf ganzer Linie. Doch auch O’Donnell zeigt glaubhafte Leistungen in „Mad Love“. Es scheint jedoch, als ob Bird keinen richtigen Zugang zu dieser Geschichte findet und inszenierte diesen im Grunde wichtigen Film mit einer tragischen Langatmigkeit. Auch für Paula Milne ist es ein Debüt. Zum ersten Mal liefert sie ein Drehbuch für einen Kinofilm ab und hatte vielleicht ähnliche Schwierigkeiten, wie Antonia Bird auf dem Regiestuhl. Eine TV-Serie ist kein Kinofilm und umgekehrt. Hier gilt es 90 Minuten Film glaubhaft und spannend zu füllen, was beiden Damen leider nicht durchweg gelungen ist. Dazu wirkt alles zu sehr gewollt und auch zu konstruiert. Streckenweise wird man das Gefühl nicht los, es müsse auf Teufel komm‘ raus ein Spannungsbogen erschaffen werden. Dass aus „Mad Love“ dennoch ein solides Drama wurde, liegt einzig und allein an den beiden umwerfenden Schauspielern.

